Das im UltimaNet, dem zweite Gerät der DSO-Workstation-Reihe von Gould Nicolet, integrierte, vollwertige DSO hat vier Eingangskanäle mit jeweils 500 MHz Bandbreite und einer Abtastrate von 500 MS/s je Kanal. Die Speicherteife beträgt 200K oder optionell 1 MWort je Kanal. Zusätzlich zum DSO-Einsatz mit 8 bit lässt sich UltimaNet auch in einen 12 bit Transientenrekorder-Betrieb umschalten. Die Bedienung entweder lokal direkt über angeschlossene Maus, Tastatur und Bildschirm erfolgen oder remote über TCP/IP. Dazu wird das DSO an ein Ethernet-Netzwerk angeschlossenen und mittels der UltimaLink-Software von einem Steuer-PC aus bedient. Die Software ist dabei in allen Funktionen mit der lokalen Bediensoftware identisch, so das kein Umgewöhnen notwendig ist. Durch Datenreduktion ist selbst bei höchster Abtastrate noch eine Echtzeit-Signalanzeige über Netzwerk möglich. Durch die Integration des PC nutzt UltimaNet alle Funktionen von Windows hinsichtlich Kommunikation. Messdaten lassen sich direkt und auch automatisch auf Trigger hin im Netzwerk speichern oder per Email versenden. Kurven können direkt in Analysesoftware, Office-Anwendungen oder Fremdprogramme mittels DCOM eingebunden werden. Keine Datenübertragung, keine Konvertierung mehr. Ein Trigger und die Daten erscheinen als Dokument in Word, als Tabelle in Excel oder direkt im Analysepaket des Anwenders. Zusätzlich lässt sich die Ultima-Benutzeroberfläche per Menü-Editor an die Anforderungen des jeweiligen Anwenders anpassen oder komplett hinter einer Steuersoftware wie LabVIEW verbergen, um ein komplett massgeschneidertes System zu erhalten.