Frans Scheper leitet als CEO die Geschäfte von Nexperia.

Frans Scheper leitet als CEO die Geschäfte von Nexperia. Nexperia

Im Juni letzten Jahres gab NXP bekannt, seine Standardhalbleiter-Sparte zu verkaufen. Jetzt hat Nexperia die Umformung zu einer eigenständigen Geschäftseinheit abgeschlossen. Der Halbleiterhersteller mit Sitz im niederländischen Nijmegen ging aus der Abspaltung der Sparte Standard Products von NXP hervor. Ein Konsortium bestehend aus den Finanzinvestoren Beijing Jianguang Asset Management und Wise Road Capital unterstützte die Ausgliederung.

Zukünftig will sich das Unternehmen auf die drei Kernbereiche Leistungseffizienz, Schutz und Filterung sowie Miniaturisierung konzentrieren. Ebenfalls wichtig ist der Automobilsektor, für den Nexperia auch Produkte herstellt, die zum großen Teil die Anforderungen an AEC-Q101 erfüllen. Neben dem Kerngeschäft wird das Unternehmen aber weiterhin auch in den Märkten tragbare Geräte, Industrie, Kommunikationsstruktur, Konsumelektronik und Computing tätig sein.

Nexperia betreibt zwei Frontend-Fertigungsanlagen in Manchester (Großbritannien) und Hamburg sowie drei Backend-Verpackungswerke in Guangdong (China), Seremban (Malaysia) und Cabuyao (Philippinen). Der Halbleiterhersteller beschäftigt insgesamt 11.000 Mitarbeiter weltweit und plant in Zukunft rund 85 Milliarden Bauelemente pro Jahr zu produzieren. 2016 setzte das Unternehmen 1,1 Milliarden Euro um.