Umsatz Sensorik und Messtechnik 1. Quartal 2020

Die Kurve bekommt den Corona-Knick: Auch die Sensorik und Messtechnik sind betroffen und sehen für das 2. Quartal noch schwerere Zeiten kommen. AMA Verband für Sensorik und Messtechnik

Der AMA-Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 450 Mitglieder vierteljährlich zur wirtschaftlichen Entwicklung. Ein Ergebnis: Die Branche erwartet für das zweite Quartal einen Umsatzrückgang von 4 %. 25 % der Unternehmen haben bereits im ersten Quartal Kurzarbeit angemeldet.

Umsätze und Auftragseingänge in der deutschen Industrie erholten sich zu Jahresbeginn zum Teil noch. Doch durch die Corona-Pandemie, die weltweit einen massiven Nachfrage- und Angebotseinbruch auslöste, hat sich die Konjunkturentwicklung inzwischen umgekehrt. Die Auswirkungen der Pandemie beeinträchtigen Produktion, Lieferketten, Absatzmärkte und den deutschen Arbeitsmarkt. Wie stark der Einbruch für die Sensorik und Messtechnikhersteller wird, ist laut AMA Verband gegenwärtig schwer einzuschätzen. Im laufenden Quartal rechnet die Branche mit einem Umsatzrückgang um 4 %.

Zweite Corona-Welle“ für Hersteller

„Da die nationalen und internationalen Absatzmärkte durch die Corona-Pandemie massiv eingebrochen sind, wirkt sich das zeitversetzt auf die Hersteller von Sensoren und Messtechnik aus“, sagt Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA-Verband für Sensorik und Messtechnik. „Die konjunkturelle Entwicklung zeigt im ersten Quartal, dass die Zulieferer in die Automobilindustrie besonders betroffen waren und deutliche Umsatzverluste verkraften mussten. Sie und die Zulieferer in den Maschinen- und Anlagenbau blicken daher auch pessimistisch in das laufende Quartal.“ Ganz anders sei es bei den AMA-Mitgliedern, die in die Gebäudeautomation und die Medizintechnik liefern: Sie verbuchen leichte Zuwächse im ersten Quartal und blicken deutlich zuversichtlich in das laufende Quartal.

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