Umsatzplus trotz Konjunktureinbruch

(Salzburg/Wien) Die Saia-Burgess Gruppe steigerte ihren Umsatz 2001 gegenüber dem Vorjahr um 19,8 Prozent auf umgerechnet etwa 310 Mio. Euro. Die Umsatzsteigerung war vorwiegend auf die Ende 2000 übernommenen Gesellschaften Ledex & Dormeyer und LTD zurückzuführen, akquisitions- und währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 2 Prozent. Die Umsatz- und Ertragslage der Saia-Burgess Gruppe war 2001 von der konjunkturellen Abschwächung in den USA und in Europa geprägt. Während sich in Europa die Automobilproduktion auf gutem Niveau hielt, erlitten im Industriesektor vor allem der Bereich Haushaltgeräte und der von der Bautätigkeit abhängige Bereich HLK (Heizung, Lüftung, Klima) einen Rückgang. In Nordamerika lag die Automobilproduktion deutlich unter dem Vorjahr und die Industrie befand sich in einer ausgeprägten Rezession. Als Teil der stetigen Kostenoptimierung hat die Gruppe im Jahr 2001 weitere Programme gestartet, die zum Teil erst 2002 voll wirksam werden. Diese Maßnahmen widerspiegeln den Synergieeffekt der getätigten Akquisitionen sowie das weltweite wirtschaftliche Umfeld. So erfolgte auf allen Stufen und in allen Bereichen eine rigorose Überprüfung der Kostenstrukturen, Programme zur Prozessverbesserung wurden beschleunigt und die Investitionen in Sachanlagen deutlich optimiert. Durch weitere Verlagerungen von Handfertigung in die Werke in Ungarn, Tunesien und Mexiko konnten die Flexibilität bei Nachfrageschwankungen erhöht und kürzere Produktionsanlaufzeiten ermöglicht werden. Die einmaligen Kosten dieser Restrukturierungsprojekte sind bereits im EBITA 2001 enthalten.
Obwohl das erste Halbjahr 2002 zurückhaltend beurteilt wird, gibt der Bestellungseingang im Januar einen ersten Hinweis, dass zumindest bei einem Teil der Märkte wieder Wachstum eintritt.

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