Die intelligente und vernetzbare Quint-DC-USV versorgt kritische Applikationen bei Netzschwankungen oder -ausfällen weiter. Phoenix Contact

Bild 1: Die intelligente und vernetzbare Quint-DC-USV versorgt kritische Applikationen bei Netzschwankungen oder -ausfällen weiter. Phoenix Contact

Der Techniker ist permanent über den Betriebszustand informiert, was die Versorgungssicherheit erhöht. Phoenix Contact

Bild 2: Der Techniker ist permanent über den Betriebszustand informiert, was die Versorgungssicherheit erhöht. Phoenix Contact

Die „IQ Technology“ überwacht den angeschlossenen Energiespeicher und maximiert die Lebensdauer durch selbstständige Anpassung der Ladeparameter. Phoenix Contact

Bild 3: Die IQ Technology überwacht den angeschlossenen Energiespeicher und maximiert die Lebensdauer durch selbstständige Anpassung der Ladeparameter. Phoenix Contact

Netzschwankungen sowie der Ausfall der Versorgungsspannung bewirken in aller Regel eine Unterbrechung des Betriebsablaufs. Im schlimmsten Fall kann es dabei zum Totalausfall der Anlage kommen. Um dem vorzubeugen und Stillstandzeiten zu vermeiden, kommen in vielen Branchen unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) zum Einsatz. Eine solche Lösung setzt sich aus drei Funktionseinheiten zusammen: der Stromversorgung, der eigentlichen USV und dem Energiespeicher. Die Stromversorgung liefert so lange Energie an die Verbraucher, wie die primärseitige Netzspannung vorhanden ist. Fällt das Netz aus, greift die USV ein. Sie schaltet auf den Energiespeicher um, sodass die angeschlossenen Lasten unterbrechungsfrei mit Strom versorgt werden. Die dafür notwendige Energie stellt dann der Energiespeicher bereit.

Vernetzung durch Schnittstellen zum Industrial Ethernet

Jederzeit und standortunabhängig über das komplette USV-System informiert zu sein, ist eine Anforderung, die auch im Hinblick auf Industrie 4.0 immer häufiger erhoben wird. Denn durch die Netzeinbindung der USV-Systeme besteht die Möglichkeit, in Echtzeit auf sie zuzugreifen. Aufwendige Service-Einsätze, etwa bei Offshore-Anlagen, sind dann erheblich besser zu planen oder können sogar vollständig über den Fernzugriff per Kommunikationsschnittstelle erfolgen. Die Versorgungssicherheit steigt, da Techniker permanent über den Betriebszustand des Systems informiert sind (Bild 2).

Die von Phoenix Contact entwickelte IQ Technology überwacht den angeschlossenen Energiespeicher und maximiert die Lebensdauer durch selbstständige Anpassung der Ladeparameter. Über die integrierten Industrial-Ethernet-Schnittstellen können alle relevanten Daten und Informationen vom Energiespeicher und dem kompletten USV-System standortunabhängig und zu jedem Zeitpunkt von überall auf der Welt abgerufen werden (Bild 3).

Über die Profinet-, Ethernet/IP- oder Ethercat-Schnittstellen kann die USV per Daisy-Chain-Einbindung über einen Zwei-Port-Switch auf einfache Weise in bestehende Netzwerke eingebunden werden. Alle relevanten Informationen werden an übergeordnete Steuerungen übergeben. Für die Integration in bestehende Netzwerke stehen Funktionsbausteine und Gerätebeschreibungen für Engineering-Werkzeuge bereit: PC Worx, Tia-Portal, Studio 5000 RSLogix Designer und Twincat. Diese stehen kostenfrei auf der Webseite von Phoenix Contact zur Verfügung. Die Gerätebeschreibung erzeugt dabei die Schnittstelle zu den Prozessdaten, die dann nur noch mit den entsprechenden Bausteinen verknüpft werden müssen. Die Bausteine bereiten dabei die Rohdaten auf, sodass eine einfache und schnelle Inbetriebnahme erfolgen kann, inklusive Zugriff auf die Daten der USV.

Nächste Seite: Intelligentes Batteriemanagement durch IQ Technology

Seite 1 von 3123