Der Ausbruch der Corona-Pandemie hat auch den Maschinenbau getroffen. In seinem neuen 5-Punkte-Plan hat der VDMA seine wesentlichen Forderungen für eine solidarische, stabile und sichere europäische Zukunft zusammengefasst.

Der Ausbruch der Corona-Pandemie hat auch den Maschinenbau getroffen. In seinem neuen 5-Punkte-Plan hat der VDMA seine wesentlichen Forderungen für eine solidarische, stabile und sichere europäische Zukunft zusammengefasst. VDMA/Kuka

Zu den Kernforderungen des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) zählen:

  • Der Corona-Krise muss mit einer europäischen Initiative für Solidarität, Stabilität und Zukunftssicherung begegnet werden. Dazu zählen zum Beispiel eine Erweiterung des EU-Budgets oder Nutzung des ESMs.
  • Der EU-Binnenmarkt muss schnellstmöglich wiederhergestellt werden, um den freien Austausch von Waren, Personen und Daten zu ermöglichen.
  • Es darf keine Unterscheidung zwischen vermeintlich systemrelevanten und nicht-systemrelevanten Unternehmen oder Sektoren geben, weil eine solche Unterscheidung angesichts der komplexen Lieferketten nicht praktikabel ist.
  • Besonders belastende Maßnahmen wie die SCIP-Datenbank oder die verpflichtenden CSR-Berichtsregeln müssen verschoben oder verschlankt werden.
  • Die Pandemie-Maßnahmen müssen mit einer wirtschaftlichen Aktivität der Unternehmen vereinbar sein, gleichzeitig aber auch das Rückfallrisiko in der Bevölkerung minimieren. Maßnahmen der Unternehmen zur Verhinderung von Infektionen am Arbeitsplatz sind deshalb besonders wichtig.
  • Liquiditäts- und Investitionshilfen sind nach wirtschaftlichen Kriterien zu vergeben: wichtig ist, gesunden Unternehmen das Überleben zu sichern und Wertschöpfungsketten intakt zu halten.

Das aktuelle Positionspapier des VDMA umfasst insgesamt 9 Seiten. Mithilfe des Links am Textende gelangen Sie direkt auf die Internetseite des VDMA mit dem Download für dieses Dokument als PDF-Datei.