Michael Blaß von Igus

Zum siebten Mal zeichnet die Jury Energiekettenanwendungen mit dem Vector Award aus. Im Bild: Michael Blaß, Leiter Unternehmensbereich e-Kettensysteme, Igus Igus

Energieketten meistern oftmals ganz besondere Herausforderungen. So bewegen sich e-Ketten mit hohem Tempo, führen wildeste Torsionsbewegungen aus oder finden in den kleinsten Bauräumen Platz. Und genau nach diesen Anwendungen sucht die Jury des 7. Vector Award. Bis zum 28. Februar 2020 können sich Entwickler online bewerben und Texte, Fotos und Videos ihrer e-Ketten Anwendungen einreichen. Und das international: „Beim letzten Vector Award vor zwei Jahren haben 187 Teams aus über 30 Ländern teilgenommen“, sagt Michael Blaß, Leiter Unternehmensbereich e-Kettensysteme bei Igus.

Nach der Bewerbungsphase sichtet eine Jury, bestehend aus Experten aus Fachverbänden, Fachzeitschriften, Industrie und Wissenschaft, die Einreichungen. Die mutigste Konstruktion mit der größten Innovationskraft erhält den goldenen Vector. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert, die Verleihung findet auf der Hannover Messe 2020 statt.

Bildergalerie:„Roboter, Greifer und ein Alien auf der Motek 2019”
Wie angekündigt stellte Universal Robots seinen <a href="https://www.all-electronics.de/universal-robots-stellt-neuen-ur16e-vor/">neuen UR16e für 16 kg Traglast</a> vor. Halle 7, Stand 7301. Wer es nicht auf die Motek schafft, kann den Roboter auch auf der Veranstaltung  <a href="https://www.verpackungs-roboter.de/">Roboter in der Verpackungsindustrie </a> am 30. Oktober 2019 live erleben.
Tanz der Roboter – On Robot zeigte seine Greiferpalette für diverse Anbieter. Halle 7, Stand 7515 und 7303
Auch Schunk präsentiert sein Portfolio, hier die <a href="https://www.all-electronics.de/grosshubgreifer-von-schunk-fuer-kollaborative-anwendungen-geeignet/">MRK-Greifer</a> der Co Act-Reihe. Halle 7, Stand 7218
Wie sich mit einem Greifer völlig unterschiedliche Geometrien fassen lassen, zeigt das Unternehmen Formhand. Halle 7, Stand 7226
Im Vordergrund: Der Flächengreifer FXCB / FMCB von Schmalz. Im Hintergrund gibt Dr. Kurt Schmalz Einblicke in die Firmenentwicklung. Halle 3, Stand 3101 und Halle 6, Stand 6315-4.
Auch das gehört zu einem Cobot – das <a href="https://www.all-electronics.de/flexibles-haltersystem-fuer-energiezufuehrungen-passt-an-alle-cobots/">Flexible Haltersystem für Energiezuführungen</a> von Murrplastik. Halle 6, Stand 6518.
Mit dem Liftkit und Slidekit von Ewellix (bisher SKF Lineartechnik) gewinnen Roboter deutlich an Mobilität und Flexibilität. Halle 4, Stand 4524.
Bei Nachi gibt es neben diversen Robotern auch die Möglichkeit, gegen einen Roboter am heißen Draht zu spielen. Halle 7, Stand 7330.
Ob groß oder klein, fahrerlose Transportsysteme gab es in verschiedenen Varianten auf der Motek 2019; hier von Flexqube. Halle 4, Stand 4118.
Diese FTS von Bito orientieren sich an der Linie auf dem Boden, ähnlich dem <a href="https://www.all-electronics.de/wie-eine-optische-spurfuehrung-von-sick-fts-sicher-den-weg-weist/">System von Sick</a> Halle 4, Stand 4325.
Beckhoff zeigt unter anderem sein <a href="https://www.all-electronics.de/billion-dollar-company/">Moversystem Xplanar</a>.  Halle 8, Stand 8108
Eine Messe bedeutet auch immer, um die Aufmerksamkeit der Besucher zu buhlen; Paletti Profilsystem bedient sich hierfür eines metallischen Aliens. Halle 3, Stand 3432.
Oder mit Sprüchen wie diesen, gesehen in Halle 5.
Auch Handling-Hilfen zählen zum Erscheinungsbild der Motek 2019. Halle 7, Stand 7505.
Auch klassische Automatisierungsthemen wie Sicherheit werden auf der Motek behandelt; hier am Stand von Pilz. Halle 8, Stand 8114.
Das Thema Sicherheit steht auch im Vordergrund der Vortragsreihe "Fachforum Sicherheit + Automation 2019". Halle 8, Stand 8340
Industrie 4.0 im Miniaturformat gibt es bei Fischer Technik – inklusive Cloud-Anbindung. Halle 4, Stand 4001,
Auch Aussteller zum Thema Pneumatik befinden sich auf der Motek 2019; hier Airtec Pneumatic. Halle 8, Stand 8112.
Großer Andrang bei Bosch Rexroth. Halle 4, Stand 4305.

Wer wird der nächste Sieger?

Zu den Gewinnern zählten unter anderem ein Roboter des spanischen Maschinenbauers Loxin, der Flugzeugrümpfe vernietet (goldener Vector 2018), eine Maschine norwegischer Konstrukteure von Robotic Drilling Systems, die auf Bohrplattformen Bohrelemente in Position bringt (goldener Vector 2016) oder ein Transportsystem der Universität Duisburg-Essen, das sich über acht gespannte Drahtseile in Hochregalen bewegt (goldener Vector 2014). So unterschiedlich die Anwendungen sind, so haben sie doch eine Gemeinsamkeit: Sie zeigen die Vielzahl der unterschiedlichsten Anwendungen für Energieketten und geben anderen Konstrukteuren Inspiration.

Informationen zum Award und Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.vector-award.de.