Rohde & Schwarz und Viavi Solutions kooperieren, um die korrekte Implementierung ihres jeweiligen Test-Equipments für 5G NR und LTE zu verifizieren. Die Verifizierung geschieht auf Basis der CMX500-5G-NR-Tester-Plattform von Rohde & Schwarz und des TM500-Netzwerktesters für die Emulation von Teilnehmergeräten (UE) von Viavi. Auf diese Weise wollen die Messtechnikfirmen die Markteinführung von 5G-NR-Produkten der Anwender beschleunigen.

Rohde & Schwarz und Viavi Solutions arbeiten bei der Verifizierung ihres Test-Equipments für 5G und LTE zusammen.

Rohde & Schwarz und Viavi Solutions arbeiten bei der Verifizierung ihres Test-Equipments für 5G und LTE zusammen. Rohde & Schwarz

Die beiden Unternehmen haben im vergangenen Jahr gemeinsam die Integration von 5G-Funktionen vorangetrieben. Die Kooperation reicht von HF-Performance-Tests über die Verifizierung des Protokollstacks bis hin zu Tests des maximalen IP‑Datendurchsatzs. Somit können Anwender von Rohde & Schwarz und Viavi wie beispielsweise Chipsatz- und Gerätehersteller, Netzbetreiber und Testhäuser sowie Anwender aus dem Bereich Netzwerkinfrastruktur unterstützt werden.

Kern der Kooperation ist es, gleichzeitig neue 3GPP-5G-NR-Funktionen in ihren Testlösungen zu implementieren und die damit verbundenen Integrationsherausforderungen zu verstehen. Bei der Entwicklung einer neuen Funktion ist virtuelles Testen eine Option. Letztendlich benötigt man zu deren Verifizierung jedoch ein Endgerät. Eine flexible Alternative zur Verwendung eines tatsächlichen Geräts bildet die Kombination aus dem R&S CMX500 von Rohde & Schwarz als Netzwerkinfrastruktur-Emulator und dem TM500 UE‑Emulator von Viavi. Auf diese Weise wollen beide Unternehmen ihren Anwendern zeitnah eine stabile und ausgereifte 5G-3GPP-Funktionsabdeckung bieten.

Mit den Testlösungen lassen sich komplexe 5G-Signalisierungsfunktionen für den NSA-Modus oder SA-Modus im FR1-Band testen. Dazu gehören Funktionen wie DSS (Dynamic Spectrum Sharing), Kombinationen von LTE‑Advanced und 5G NR Carrier Aggregation sowie Over-the-Air (OTA)-Tests, aber auch die Verifizierung von breitbandigen Tests im FR2-Spektrum.