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Reiku

Reiku: Dazu bewegt das System das zu schützende Paket synchron zur Roboterbewegung entlang einer Linearführung und gleicht so den Unterschied zwischen der maximalen und der jeweils tatsächlich erforderlichen Kabellänge aus. Diese Arbeitsweise ist wesentlich materialschonender als die herkömmlicher, nacheilender Systeme, die die nicht benötigte Kabelreserve über Federkräfte zurückholen. So senkt Erika die Gefahr für Beschädigungen der Pakete und der darin untergebrachten Leitungen, Pneumatik- und medienführenden Schläuche. Das System ist als Zubehör für neue Robotersysteme oder als nachrüstbare Komponente für Wellrohre mit Nennweiten bis 70 verfügbar. Je nach Anwendung ist es für Arbeitswege von 0,5 m bis 1 m ausgelegt und erreicht dabei Verfahrgeschwindigkeiten bis zu 2 m/s. Die robotersynchrone Steuerung nutzt als Trigger lediglich die Ausgabe definierter Signale, die die Robotersteuerung während des Abarbeitens des gespeicherten Ablaufprogramms sendet. Dadurch lässt sich das Ausgleichssystem ohne großen Programmieraufwand auf bestehende Systeme installieren.