Automotive Gateways – ein Ausblick

Vernetzte Autos sind wie Mobiltelefone: ständig mit dem Netz verbundene Geräte mit steigenden Komplexitäts-, Leistungs- und Sicherheitsanforderungen. Die Steuergeräte der künftigen autonomen Fahrzeuge müssen beim Fahren mit Blick auf Sensorik, Verarbeitung und Ausführung nahtlos ineinandergreifen. Dabei sind enorme Datenmengen zwischen den verschiedenen Steuergeräten auszutauschen und zu verarbeiten. Mit 5G-Mobilfunk schrauben vernetzte Autos die Anforderungen an die Datenbandbreite noch weiter nach oben.

Bild 4: Die Evolution bewegt sich hin zum zentralen Gateway mit Ethernet-Backbone und Domänencontrollern.

Bild 4: Die Evolution bewegt sich hin zum zentralen Gateway mit Ethernet-Backbone und Domänencontrollern. NXP

Für interne Netzwerke und als mögliches Backbone für die Kommunikation der Domänen untereinander zeichnet sich ein Trend hin zu Multi-Gigabit-Ethernet ab (Bild 4). Durch den Umstieg auf Ethernet lässt sich die Gateway-Funktionalität auf Domänencontroller (DC) übertragen, die Daten lokal verarbeiten, verwalten und mit älteren Automotive-Schnittstellen austauschen, während ein zentrales Gateway Ethernet-Datenpakete zwischen den Domänen innerhalb des Fahrzeugs routet. Die Evolution der Gateways wird sich weiter fortsetzen, um diesen architektonischen Änderungen und Herausforderungen gerecht zu werden und die nötigen Leistungsdaten (Bandbreite, Latenz, Rechenleistung, Sicherheit) anbieten zu können. NXP bietet hierfür Automotive-Gateways der nächsten Generation an.

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