Dabei werden die Bauteilrollen zunächst einer Scan&Label Station zugeführt. Beim Scanvorgang werden sie im übergeordneten System registriert und mit einer Unique-ID versehen. Anschließend lässt sich – offline oder inline – eine Röntgenzelle in den Wareneingang integrieren, die die Bauteile auf der Rolle zählt und somit die Prozesskontrolle für Bauteilrollen übernimmt. Wenn der Fertigung bisher Bauteilrollen zugeführt wurden, war die genaue Anzahl der geladenen Bauteile oft nicht bekannt, da diese prozessbedingt, zum Beispiel durch das Spleißen nicht erfasst wird.

Asys

Die Röntgenzelle zählt die Bauteilanzahl auf der einzelnen Rolle exakt, sodass Bestände verifiziert werden können. Abschließend werden die Rollen für den automatisierten Transport in der Fertigung und die rückverfolgbare Lagerung vorbereitet. Sie werden in Containern zusammengefasst, die dann mittels AIVs (autonomous intelligent vehicles) durch die Fertigung beziehungsweise an zentrale, vollautomatische Lager transportiert werden. Diese Container werden mittels RFID auf ihrem gesamten Weg durch die Fertigung eindeutig rückverfolgt und identifiziert.