Software simuliert komplette Servo-Antriebssysteme Michael Koch

Software simuliert komplette Servo-Antriebssysteme Michael Koch

Michael Koch: Servosoft modelliert mit dem Release v4.1 neben dem Standardzyklus auch das Management der Antriebsenergie inklusive der notwendigen Hardware. So können Nutzer diverse Szenarien von massiven Spannungsschwankungen bis Netzunterbrechungen durch einen einfachen Mausklick an jeder Stelle des Verfahrzyklus‘ durchspielen. Situationen wie „geplante“ oder „ungeplante“, „kürzere“ oder „länger anstehende“ Netzunterbrechungen, Lastspitzenreduzierung gegenüber dem Netz oder reine Effizienzerhöhung durch die Zwischenspeicherung von Bremsenergie lassen sich analysieren und mit passender Hardware auslegen. Das sehr detaillierte Modell wird dabei in Echtzeit gerechnet. Dem Nutzer ist es möglich, die Energiespeicher, den Leistungsfluss und die Höhen von Spannung und Strom im System zu jedem Zeitpunkt zu untersuchen. Als Ergebnis wirft das Programm neben dem gesamten Servo-Antriebssystem nun auch die aktive Energiemanagementlösung aus, die zu der gewählten Auslegung passt.

„Wir haben unseren Usern versprochen, den kompletten Leistungsbereich der Produkte von Koch in unsere Software einzubauen, was wir mit diesem Release v4.1 geschafft haben“, erklärt Christian Vardin, Chef des Softwarehauses ControlEng Corporation stolz und fügt hinzu: „Einige unserer OEM-Kunden konnten es kaum erwarten.“ In dem spürbar überarbeiteten Release v4.1 ist das aktive Management von Antriebsenergie nun vollständig implementiert. Mit anderen Worten ausgedrückt: nun ist das komplette Produktprogramm von Koch enthalten, vom kleinsten sicheren Bremswiderstand mit wenigen Watt Dauerleistung bis zum aktiven Energiemanagementsystem auf Basis des dynamischen Speicher-Managers DSM 4.0 mit weit über 100 KW Leistung und mehreren Megawattsekunden Energie.

„Das neue Release v4.1 ist das Ergebnis vieler Jahre guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit“, erklärt Michael Koch, geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Unternehmens. „Nun ist unser Produktspektrum komplett integriert – eine gute Nachricht für alle Applikationsingenieure!“ Vardin ergänzt: „Wir passen sehr gut zusammen! Unsere Software muss herstellerneutral funktionieren, genauso wie die Energiemanagementsysteme von Koch. Das Ziel unserer beiden Unternehmen ist stets, den Applikationsingenieur darin zu unterstützen, intelligente Entscheidungen zur Optimierung seines Antriebssystems zu treffen.“

SPS IPC Drives 2018: Halle 4, Stand 218