Neue Ausführungen von Hochleistungs-Lüfteraggregate. Fischer Elektronik

Neue Ausführungen von Hochleistungs-Lüfteraggregaten. Fischer Elektronik

Stetig steigende Leistungsdichten in der Elektronik und Leistungselektronik erfordern den Einsatz von effizienten Entwärmungsmethoden, um der vom Hersteller vorgegebenen Bauteillebensdauer gerecht zu werden. Große thermische Verlustleistungen, zum Beispiel für Umrichter oder Schaltanlagen, liegen oftmals in der Größenordnung einiger kW und sind sehr effektvoll mittels Hochleistungs-Lüfteraggregaten zu entwärmen.

Fischer Elektronik erweitert hierzu sein Produktportfolio an Hochleistungs-Lüfteraggregaten um zwei weitere Ausführungen mit der Artikelnummer LA 34 in den Abmessungen (B × H) 80 mm × 83 mm und LA 35 in den Abmessungen (B × H) 160 mm x 83 mm.

Wie bei Hochleistungs-Lüfteraggregaten üblich sind auch die neuen Ausführungen mit einer zusätzlichen Vorkammer zur Erzeugung einer laminaren Luftströmung unter den Artikelnummern LAV 34 und LAV 35 erhältlich. Bei den neuen Aggregaten bildet ein stranggepresstes U-förmiges Aluminiumprofil mit einer besonderen Einpressgeometrie die Basis, in welche ebenfalls stranggepresste Hohlrippen aus Aluminium durch spezielle Vorrichtungen und Werkzeuge formschlüssig sowie wärmetechnisch optimiert eingepresst werden.

Die einseitig dicke Basisplatte von 14 mm sorgt für eine gute Wärmespreizung innerhalb des Aufbaus, dient aber auch gleichzeitig als Montagefläche für die zu entwärmenden elektronischen Komponenten. Die verwendeten Hochleistungs-Lüftermotoren in den Abmessungen 80 mm × 80 mm mit einem Volumenstrom von 222 m³/h sind hinsichtlich ihrer Leistungsdaten speziell an den Gesamtaufbau und die Geometrie der Wärmetauschflächen des Aggregates angepasst. Die Axiallüftermotoren sind je nach Applikationsumgebung des Kunden in den Spannungsausführungen 12, 24 und 48 V verfügbar.

Ein weiterer Mehrwert dieser Hochleistungs-Lüfteraggregate ist durch den Einsatz neuartiger Werkzeugtechnologien beziehungsweise -konzepte beim Strangpressen, aber auch beim Verpressen der einzelnen Hohlrippen, gegeben. Die Hohlrippen werden sehr dünnwandig hergestellt und die Einpressgeometrie im Basisprofil wurde in einem engeren Abstand zueinander ausgeprägt. Hierdurch erhöht sich gegenüber herkömmlichen Varianten in den gleichen Abmessungen die Rippenanzahl um zwei Rippen, wobei sich die Gesamtanzahl bei gleichem Einbauraum pro Kammer von fünf auf sieben erhöht. Aufgrund dessen ist ebenfalls eine größere Oberfläche zur Wärmeabfuhr gegeben, sodass auch im Bereich der thermischen Performance eine Wirkungsgradverbesserung erzielt wird.

Aufgrund der neuartigen Konzeption und Bauweise wird darüber hinaus gegenüber anderen Aufbauten in den gleichen geometrischen Abmessungen Gewicht eingespart, genauer gesagt bei den Lüfteraggregaten LA 34 zirka 1,2 kg pro Meter und bei der Ausführung LA 35 2,1 kg pro Meter. Zusätzliche mechanische CNC-Bearbeitungen, Modifikationen oder Sonderausführungen und Oberflächen werden nach kundenspezifischen Vorgaben realisiert.