In Deutschland lag der Umsatzanteil des Anbieters von elektrischer Verbindungs- und Automatisierungstechnik bei 29 Prozent, das übrige Europa machte 40 Prozent des Umsatzes aus. In Asien wurden 18 Prozent des Umsatzes generiert, 13 Prozent in Amerika. Zum Jahresende waren mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Wago tätig, von denen über 3.500 in Deutschland beschäftigt sind: 2.300 sind es allein am Stammsitz in Minden/Westfalen. Darunter sind 209 Auszubildende und duale Studierende in Minden und 59 im thüringischen Sondershausen.

Die Wago-Geschäftsleitung (von links): Chief Marketing Officer Christian Sallach, Chief Sales Officer Jürgen Schäfer, Chief Human Resources Officer Kathrin Pogrzeba, CEO Sven Hohorst, COO Ulrich Bohling und CFO Axel Börner.

Wago hat im vergangen Jahr fast 100 Millionen Euro investiert; auch in diesem Jahr soll das Volumen gehalten werden. Rund 70 Prozent der Gesamtinvestitionen wurden in Deutschland getätigt. „Unser Investitionsschwerpunkt liegt wie bisher klar auf unseren deutschen Standorten“, erklärt Wagos Chief Executive Officer Sven Hohorst. Darüber hinaus investierte das Unternehmen im vergangenen Jahr mit dem SAP-Rollout in internationalen Gesellschaften weiter in die IT-Infrastruktur.

Investionen von 100 Millionen Euro geplant

„Ein großer Teil der Investitionen ist außerdem in die Fertigstellung unserer deutschen Bauprojekte in Minden und Sondershausen geflossen, die in diesem Jahr erfolgreich in Betrieb genommen wurden“, sagt Sven Hohorst. Das Kunden- und Schulungszentrum „Communication Center“ am Mindener Stammsitz wird seit seiner Eröffnung gut gebucht. Die Bandbreite der im Neubau an der Hansastraße ausgerichteten Veranstaltungen reicht vom internationalen Vertriebsmeeting mit fast 400 Teilnehmern über festliche Veranstaltungen wie die der Wago-Stiftung mit hauseigenem Catering bis hin zu Kundenevents und Workshops.

International investiert Wago aktuell in seine Standorte in Polen und Brasilien. In Wróblowice – unweit des polnischen Werks in Breslau – entstehen neue Produktionshallen und Bürogebäude. Mit der Neuinvestition will das  Unternehmen zusätzliche Kapazitäten für weiteres Wachstum und Arbeitsplätze für rund 200 Mitarbeiter schaffen. In Brasilien wurde die Niederlassung durch einen im März fertiggestellten Neubau erweitert und hat damit ihre Fläche verdreifacht.