Entsprechend bietet Emil Otto in der Vorbereitung und Durchführung neuer Projekte auch prozessorientierte Unterstützung und Hilfe vor Ort an, wie beispielsweise bei Mebatron Elektronik. Das Unternehmen war auch aufgeschlossen gegenüber dem Einsatz von Flussmittel auf Wasserbasis. Da diese nicht brennbar sind, können beim Transport, bei der Lagerung und dem Handling gesetzliche Bestimmungen, die sonst für Gefahrstoffe gelten, umgangen werden. Hinzu kommen die sehr guten Lötergebnisse.

Testboard für EO-G-002

Testboard für EO-G-002 Emil Otto

Basierend auf den Bedarfsanforderungen und Erfahrungen des Kunden empfahl Emil Otto das Flussmittel EO-G-002. Das Flussmittel besitzt einen Feststoffgehalt von 3,0 % und ist vom Typ 2.2.3.A nach ISO 9454 (ORL0 nach DIN EN 61 190). Es ist halogenfrei, mit einem geringen Harzanteil. Dabei kennzeichnet es sich durch gute Benetzbarkeit, gute Lötergebnisse und sehr saubere Leiterplatten nach dem Löten. Die Anlagenverunreinigung ist minimal. Das EO-G-002  ist sowohl zum Wellen- als auch Selektivlöten geeignet. In einem Evaluierungsverfahren wurden Muster des Flussmittels auf Kundenseite getestet und im Anschluss für die Serienfertigung freigegeben.

„Das Flussmittel erfüllte alle unsere Erwartungen. Sowohl hinsichtlich der Lötergebnisse als auch bei der Sauberkeit übertrifft es alle übrigen bisher getesteten Flussmittel. Unsere Baugruppen sind nach dem Prozess des Wellenlötens nahezu rückstandsfrei. Die Lötergebnisse waren sehr gut, auch die Brückenbildung ging deutlich zurück“, fasst Mebatron-Fertigungsleiter Gerhardt seine Erfahrungen mit dem EO-G-002 zusammen. Trotzdem müssen im Umgang mit wasserbasierenden Flussmitteln gewisse Prozessanpassungen vorgenommen werden müssen. So ist es wichtig, eine lange Vorheizstrecke im Wellenlötprozess einzusetzen, damit das Flussmittel die Möglichkeit erhält, flächig anzutrocknen und die Baugruppe nicht nass über die Welle fährt, da sich ansonsten Zinnperlen bilden.

SMT/Hybrid/Packaging 2018: Halle 4A, Stand 144