Jitter-Reinigung, Takterzeugung, erweiterte Taktüberwachung und gute berührungslose Schaltleistung: Das bietet der Netzwerk-Synchronisierungs-Taktgeber LMK05318 von Texas Instruments. Der Baustein basiert auf der Bulk-Acoustic-Wave-Technologie (BAW) von TI. Die genannten Funktionen sind zur Erfüllung der strengen Timing-Anforderungen von Kommunikationsinfrastrukturen und Industrieapplikationen vorgesehen.

Der BAW-Resonator ist ein Sandwich-Aufbau mit einem piezoelektrischen Material. Er lässt sich mit herkömmlichen Halbleiterprozessen herstellen.

Der BAW-Resonator ist ein Sandwich-Aufbau mit einem piezoelektrischen Material. Er lässt sich mit herkömmlichen Halbleiterprozessen herstellen. Texas Instruments

Das Webinar

Das Webinar „Gigabit-Time-Sensitive-Networks für industrielle Anwendungen“ findet am 29. Oktober um 14 Uhr statt. Referent Thomas Leyrer, Systemarchitekt für die industriellen Kommunikationslösungen von Texas Instruments, erläutert die Anforderungen und Design-Herausforderungen bei der Implementierung von Gigabit-TSN-Anwendungen. Er vergleicht die Technologie mit bestehenden Industrial-Ethernet-Lösungen und bietet Einblick in einen Gigabit-TSN-Switch für Echtzeit-Steuerungsanwendungen.

Melden Sie sich hier für das Webinar an.

Der sehr geringe Jitter und die hohe Rauschunterdrückung bei der Versorgungsspannung (PSNR) des Bauteils können die Bitfehlerraten (BER) in seriellen Hochgeschwindigkeitsverbindungen reduzieren. Das Bauteil kann mit der BAW-VCO-Technologie unabhängig vom Jitter und der Frequenz der XO- und Referenzeingänge Ausgangstakte mit einem RMS-Jitter von 50 fs erzeugen. Die DPLL unterstützt eine programmierbare Schleifen-Bandbreite für Jitter, Wander-Dämpfung, während die beiden APLLs eine fraktionale Frequenzumsetzung für eine flexible Takterzeugung unterstützen.

Die Synchronisierungsoptionen, die auf der DPLL unterstützt werden, umfassen berührungsloses Schalten, digitaler Holdover- und DCO-Modus mit einer Frequenzschrittgröße von weniger als 0,001 ppb für eine präzise Taktlenkung (IEEE 1588 PTP-Slave). Die DPLL kann an einen Referenzeingang von 1 PPS (Impuls pro Sekunde) phasengesperrt werden und unterstützt einen optionalen Nullverzögerungsmodus auf einem Ausgang, um eine deterministische Eingang-zu-Ausgangs-Phasenabstimmung mit einem programmierbaren Offset zu erzielen. Die erweiterte Referenzeingangsüberwachung gewährleistet eine robuste Taktfehlererkennung und trägt zur Reduzierung von Ausgangstaktstörungen bei, wenn ein Referenzverlust (LOR) auftritt.

Was ist die BAW-Technologie?

Der BAW-Oszillator ist eine elektronische Oszillatorschaltung, die die mechanische Resonanz eines schwingenden mikroakustischen Resonators nutzt, um ein stabiles Signal durch den piezoelektrischen Effekt zu erzeugen. Dieses präzise Signal bei sehr hoher Frequenz (2,5 GHz) liefert die Takt- und Zeitreferenz für elektronische Systeme. Technologisch ist der Resonator ein Sandwich-Aufbau mit einem piezoelektrischen Material. Wird eine Frequenz eingekoppelt, beginnt die Struktur zu vibrieren. Der BAW-Resonator ist so ausgelegt, dass er die maximale akustische Energie speichert und damit einen hohen Gütefaktor erreicht.

Ein Video zur Funktionsweise der BAW-Technologie finden Sie in den Weblinks. Melden Sie sich jetzt zum Webinar am 29.10.2020 um 14 Uhr auf all-electronics.de an, um zu erfahren, wie der LMK05318 seine Stärken in industriellen Kommunikationsstrukturen ausspielt.