Einen umfassenden Bericht zum Thema Entwicklung, Test und Betrieb von sicheren automatisierten Fahrzeugen haben elf Unternehmen aus der Automobilbranche beziehungsweise aus dem Bereich automatisiertes Fahren veröffentlicht. Mit dem Dokument „Safety First for Automated Driving“ (SaFAD) wollen die Unternehmen betonen, dass Safety by Design zusammen mit Verifizierung und Validierung wichtig ist, um als Industrie einen Standard für das automatisierte Fahren zu schaffen.

Elf Unternehmen veröffentlichen White Paper zur Sicherheit beim autonomen Fahren

Elf Unternehmen haben ein Weißbuch über Sicherheitsstandards für autonome Fahrzeuge mit dem Titel „Sicherheit zuerst für das automatisierte Fahren“ (SaFAD) veröffentlicht. Daimler

Verfasst haben das Dokument Aptiv, Audi, Baidu, BMW, Continental, Daimler, Fiat Chrysler Automobiles, HERE, Infineon, Intel und Volkswagen. Entwicklern und Betreibern automatisierter Systeme soll damit ein klar nachvollziehbares System angeboten werden. Dabei geht es von der Anforderung, dass das System sicherer als ein durchschnittlicher Fahrer sein soll bis zu den im Fahrzeug verwendeten Komponenten wie zum Beispiel Kameras und Lenksysteme.

Es stellt außerdem erstmals eine Zusammenfassung der Safety-by-Design-Verifizierungs- und Validierungs-Methoden von auf Level 3 und Level 4 nach SAE (J3016) automatisierten Fahrzeugen dar.

Das White Paper basiert auf zwölf Grundprinzipien, die weiter verfeinert die Eigenschaften automatisierter Fahrzeuge definieren. Die Komponenten im Fahrzeug und Backend, die diese Eigenschaften ermöglichen, sollen durch eine generische Architektur vernetzt werden.

Nach der Veröffentlichung von  “Safety First for Automated Driving” sollen Autoren und Experten der beteiligten Partner das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit bei Industrie- und Technologie-Konferenzen weltweit während der nächsten Monate vorstellen.

Das White Paper befindet sich hier.