Eckdaten

Wie Anlagen sich mit einem einzigen Kabel über die Cloud steuern und überwachen lassen, demonstriert Actiworks Application Solutions aus München.

Die Hemmschwelle, entsprechende Cloud-Angebote zu nutzen, ist bei vielen Unternehmen noch hoch. Dabei birgt die Digitalisierung große Chancen für die Industrie, denn sie ermöglicht so wegweisende Anwendungen wie die vorausschauende Wartung von Maschinen und Anlagen. Durch dieses Predictive-Maintenance lassen sich teure Schäden vermeiden, weil die Bauteile regelmäßig ihren Status melden und deshalb vor einem Ausfall rechtzeitig ausgetauscht werden können.

Cloud ermöglicht die Wartung von jedem Ort der Welt

Bild 1: Die Drehgeber Acuro AD38 und AD58 eignen sich in Kombination mit der offenen Motorfeedback-Schnittstelle SCS open link für den Einsatz in kontinuierlichen Zustandsüberwachungen.  Hengstler

Die Drehgeber Acuro AD38 und AD58 eignen sich in Kombination mit der offenen Motorfeedback-Schnittstelle SCS Open Link für den Einsatz in kontinuierlichen Zustandsüberwachungen. Hengstler

Bild 2: Mit Condition Monitoring können Unternehmen den Wartungsbedarf von Anlagenkomponenten weit im Voraus erkennen und die Instandhaltung langfristig planen. Dadurch reduzieren sich die Wartungs- und Installationskosten deutlich.  Hengstler

Mit Condition Monitoring können Unternehmen den Wartungsbedarf von Anlagenkomponenten weit im Voraus erkennen und die Instandhaltung langfristig planen. Dadurch reduzieren sich die Wartungs- und Installationskosten deutlich. Hengstler

Anhand der Simulation auf einer Messe zeigte Actiworks, welchen strategischen Nutzen die Cloud bietet. Mit dieser Simulation wollten die beiden Unternehmen demonstrieren, wie sich die Daten der Hengstler-Drehgeber weltweit in Echtzeit auf allen Endgeräten anzeigen und in andere Systeme einlesen lassen. Im Vorfeld galt es, einige wichtige Fragen zu klären: Welche Daten sollte der Nutzer sehen? Wie sollte das Gesamterlebnis für ihn sein? Oder ganz generell: Wie funktioniert die Zusammenführung von zwei unterschiedlichen Systemen?

Für Actiworks war es ein typisches Projekt: Die Münchener sind Anbieter von Softwarelösungen im Bereich Apps, Cloud und IoT. Zu ihren Kunden gehören Banken, Automobilkonzerne oder Anbieter von Smart-Home-Lösungen. Das Unternehmen entwickelte beispielsweise eine App und eine Cloud-Lösung für einen Luftwäscher. Damit kann der Nutzer per Smartphone aus der Ferne das eigene Gerät steuern. Die Standortermittlung des Gerätes erfolgt entweder über einen eingebauten GPS-Sender oder über das Smartphone des Kunden.

Herausforderung Datenfrequenz

Bei der Simulation für die offene Schnittstelle SCS Open Link bestand die Lösung von Actiworks aus einem Gateway, über das die Daten der beiden Drehgeber Acuro AD38 und Acuro AD58 in ein lokales Netzwerk übertragen wurden. Nach einer Zwischenspeicherung wurden sie in die Cloud, also an externe Rechner geschickt, von wo aus sie die Besucher an den bereitgestellten Tablet-PCs über eine von Actiworks programmierte Anwendung abrufen konnten.

Bei der Entwicklung der Simulation für Hengstler gab es eine Besonderheit: Die Drehgeber senden sehr hochfrequent. Um damit gut arbeiten zu können, musste die Datenfrequenz gemittelt werden.

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