Es wird über die gesamten 360° ein stetes, unterbrechungsfreies Signal abgegeben. Der Sensor besteht aus einem vertikalen Hall-Sensor, der direkt auf einem neuartigen, kreuzförmigen Siliziumsensor aufgebracht ist. Er arbeitet mit einer Genauigkeit von 10 Bit, die Auflösung beträgt 12 Bit. Für die gemessene Position ergibt sich daraus eine Genauigkeit von 0,35 Grad bei einer Auflösung von 0,1 Grad und einer kaum messbaren hysterese von +/- 0,045 Grad. Aus den zwei Signalen des Hall-Sensors berechnet der integrierte Mikroprozessor die Winkel und berücksichtigt dabei die wahlweise eingegebenen Parameter. Mit seiner Hilfe lassen sich praktisch alle Messanordnungen realisieren. So ist jeder Position des Sensors ein Referenzwert zugeordnet. Die Auswerteeinheit weiß immer, wo der Sensor in Abhängigkeit von dieser Referenz gerade steht. Von den zwölf Ausgangskanälen können bis zu vier als analoge Ausgänge genutzt werden. Den restlichen lassen sich verschiedenste Funktionen zuordnen, wie digitale Schalter, digitale oder speziell auf die Anwendung abgeglichene Ausgänge. Die Anzahl der Schaltpunkte pro Umdrehung ist beliebig. Der Sensor arbeitet absolut wartungsfrei. Die dichte Bauweise – die Elektronik ist mit einer Masse versiegelt – garantiert hohe Arbeitssicherheit bei konstantem Signalausgang selbst in vibrationsreicher Umgebung. Den elektrischen Anschluss vereinfacht ein Stecker. Mechanisch wird der Sensor über eine Achse mit der zu messenden Drehwelle verbunden. Eine Sensorversion mit Hohlwelle ist in Entwicklung. Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 22 mm und entspricht damit gängigen Abmessungen.