In der Konzernzentrale von Infineon in Neubiberg dürften angesichts der US-Entscheidung zur Übernahme die Köpfe rauchen.

In der Konzernzentrale von Infineon in Neubiberg dürften angesichts der US-Entscheidung zur Übernahme die Köpfe rauchen. Infineon

Ob und unter welchen Bedingungen der Chipkonzern Infineon den Wolfspeed übernehmen wird, ist aktuell unklar. Laut dem Committee on Foreign Investment (CIFUS), dem Genehmigungsausschuss der US-Regierung, gilt die fast abgeschlossene Übernahme als Risiko für die nationale Sicherheit der USA. Das teilte die Behörde Infineon und der Wolfspeed-Mutter Cree am 8. Februar mit. In einer Stellungsnahme sprach Infineon von einem „substanziellen Risiko“, dass die 850 Millionen-Dollar-Akquise nicht wie geplant statfinden wird, Cree erwägt eine Modifizierung der Transaktion.

Erst im Dezember hatte die US-Regierung Sicherheitsbedenken bezüglich der Übernahme des Chipanlagenbauers Aixtron durch den chinesischen Investor Fujian Grand Chip angemeldet. Damals platzte der Deal.