Das Team Sonnenwagen Aachen e. V. und sein Solarfahrzeug: Würth Elektronik hilft mit Bauelementen und Schulungen – auch unter Corona-Bedingungen.

Das Team Sonnenwagen Aachen e. V. und sein Solarfahrzeug: Würth Elektronik hilft mit Bauelementen und Schulungen – auch unter Corona-Bedingungen.

Würth Elektronik

Die exklusiven Seminare im kleinen Kreis wurden im Vorfeld inhaltlich auf den Bedarf und die Fragen in den jeweiligen Teams abgestimmt. Über die Seminare erhalten die studentischen Entwickler der Formula-Student-Teams Unterstützung durch Experten der Würth Elektronik für die ausgewählten Technologiegebiete. „Wir fördern Technologiepartnerschaften, zu denen auch unsere drei Exklusivteams in der Formula Student – Greenteam Uni Stuttgart e. V., KA RaceIng e. V., HHN Racing e. V. – und das Team Sonnenwagen Aachen e.V. gehören. In erster Linie geht es uns hierbei darum, die Rennteams mit unseren Services in ihren Entwicklungen im Bereich eMobility ab der ersten Stunde zu unterstützen und bereits frühzeitig mit unserem Produktportfolio vertraut zu machen“, erklärt Marion Wagner, Strategy & Coordinaton Manager Group Technology Partnerships eMotorsports der Würth Elektronik Gruppe. „Wichtig ist dabei die intensive Betreuung in der Entwicklungsphase, damit bereits im Vorfeld Fehler zum Beispiel im Bereich elektromagnetischer Verträglichkeit vermieden werden können.“

Bildergalerie:„La vita eletrizzante – Die Formel E zu Gast in Rom”
Zum ersten Mal fand die Formel E in Rom statt.
Im Stadtteil Esposizione Universale di Roma, dem Areal der Weltausstellung 1942, schlängelt sich die Rennstrecke durch Prachtbauten.
Während die Teams in den Rennställen ihre Boliden für die kommenden Qualifyings und das eigentliche Rennen vorbereiten, stellt sich ...
... der ehemalige Ferrari-Chef und jetzige FIA-Präsident Jean Todt (Mitte) Fragen der Journalisten.
Alejandro Agag, Promoter der Formel E, begrüßt die Fans auf einer Pressekonferenz.
Im Anschluss erläutern Blake Martinelli (Formel E), Graeme Davison (Qualcomm), Frank Muehlon (ABB) sowie Serge Grisin (Michelin) die technischen Details rund um die Formel E.
Neben dem i3, der für die medizinische Versorgung bei Unfällen bereitsteht, liefert BMW auch ...
... das Safety-Car in Form des i8. Sowohl der i3 als auch der i8 sind mit der Halo-Technologie von Qualcomm ausgerüstet und können so induktiv geladen werden.
Zum ersten Mal auf die Strecke dürfen die Fahrer beim sogenannten Shakedown, der am Vortag des Rennens stattfindet.
Beim Shakedown können die Fahrer und Ingenieure das Fahrzeug auf die Strecke einstellen, aber auch eventuelle Probleme mit der Strecke entdecken.
Der Fanboost ist in der Formel E zentraler Bestandteil des Rennens. Über Twitter können die Fans für ihren Favoriten stimmen. Der Gewinner erhält kurzzeitig einen Leistungsschub.
Wissen noch nicht, was für ein ereignisreiches Rennen ihnen bevorsteht: Sam Bird und Alex Lynn von DS Virgin Racing. Mehr dazu später.
Im Qualifying kann sich der Deutsche Maro Engel vom Team Venturi nur Platz 14 sichern. Die Pole Position geht an Felix Blomquist von Mahindra.
Wer es nicht ganz so schnell mag wie auf der Rennstrecke, kann sich auf das E-Bike schwingen, um sich die Zeit bis zum Start des Rennens zu vertreiben.
Einen alternativen Zeitvertreib stellt das E-Village dar. Neben Fahrerinfos sind dort weitere Aktivitäten für die Besucher geboten.
Im Simulator beispielsweise können die Besucher selbst ihr Fahrverhalten testen.
Der Merchandise-Store bietet alles, was das Fan-Herz höher schlagen lässt. Dementsprechend groß ist auch der Andrang.
Mit den Formel-E-Boliden kann es der Cupra E-TCR von Seat nicht aufnehmen, aber dafür stellt er die Weichen für die erste Elektro-Tourenwagenserie.
Beim E-Race treten die Besucher im Simulator gegeneinander an.
Noch auf der Suche nach der perfekten Frisur? Im römischen E-Village können sich die Besucher noch eine Last-Minute-Frisur machen lassen, bevor es zum Rennen geht.
In der Kids Zone können sich die jungen Fans der elektrischen Rennserie austoben.
Ein elektrisches Holzfahrrad dagegen können die Besucher in der Start-up-Zone begutachten.
Kurz vor Rennbeginn legt das Venturi-Team noch letzte Hand an und prüft die gesamte Technik auf eventuelle Schwachstellen.
Das Okay durch das Green Light gibt es nur, wenn alles geprüft und sicher ist.
Die Römer strömen in Scharen zum Formel-E-Rennen. Alle Tribünen sind voll.
Auf dem Weg zur Startlinie: Das Feld führt Felix Rosenqvist (Mahindra) an.
Sekunden vor dem Start haben die Fahrer ihre Positionen eingenommen.
Noch steht er an erster Stelle, leider kann Felix Rosenqvist seine Pole Position nicht halten. Zehn Runden vor Ende des Rennens endete für ihn das Rennen nach technischen Problemen.
Pechvogel: Alex Lynn musste nach einer Kollision  bereits in Runde 4 die Boxengasse ansteuern, was ihn weit zurückwarf. Nach einem weiteren Boxenstopp verwährt das Auto den Dienst ganz, womit er aus dem Rennen ausscheidet.
Massenkarambolage: In Runde 15 kollidieren die Fahrer Nick Heidfeld, Oliver Tuvey, Luca Filippi und Edo Mortara.
Nach und nach können sich die verkeilten Boliden wieder voneinander lösen. Zurück bleibt ...
... Nick Heidfeld. „Quick-Nick" konnte das Rennen zwar beenden, fuhr allerdings als Vorletzter durchs Ziel.
Nicht so schnell: Nach der Kollision ist auf der Rennstrecke die gelbe Flagge oben, damit gilt ein Überholverbot sowie ein Tempolimit.
Da sich die Batterien langsam dem Ende neigen, nutzen die meisten Fahrer diese Phase, um das Auto zu wechseln.
Als Sieger steht am Ende Sam Bird von DS Virgin Racing fest, der sich über seinen Sieg auch sichtlich freut.
Bronze für Deutschland: Der dritte Platz geht an Andre Lotterer von Techeetah.
Vorjahres-Champion Lucas di Grassi vom Team Audi Sport Abt Schaeffler sichert sich den zweiten Platz.
So seh'n Sieger aus: Die drei erstplatzierten Fahrer bejubeln ihren Sieg.
Die im Rennsport obligatorische Champagner-Dusche darf auch in der Formel E nicht fehlen.
DIe Gewinner nehmen ein Bad in Italiens Nationalfarben.
Nach dem Rennen können die Zuschauer sich noch ein Bild von der römischen Altstadt machen. Sehr sehenswert!

Virtuell im Innovation Center

Ein Seminar als Videokonferenz – die studentischen eMobility-Entwickler und ihr Technologiepartner Würth Elektronik haben gute Erfahrungen damit gemacht.

Ein Seminar als Videokonferenz – die studentischen eMobility-Entwickler und ihr Technologiepartner Würth Elektronik haben gute Erfahrungen damit gemacht.

Würth Elektronik

In Corona-Zeiten ist Einfallsreichtum gefordert und so wurde das für Ende Oktober zunächst als Präsenzveranstaltung in Aachen geplante erste Intensivseminar in den virtuellen Raum verlegt. Spontan wurde das Research & Innovation Center der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau genutzt, um sich per Videokonferenz mit den Entwicklern des Teams Sonnenwagen Aachen zu treffen. Sonnenwagen Aachen hat bereits zwei solarenergiebetriebene Fahrzeuge entwickelt und nimmt jährlich an internationalen Wettbewerben wie der European Solar Challenge in Belgien und der World Solar Challenge in Australien teil. Zwölf Entwickler erhielten eine Exklusivschulung zu den Themen Surge, Burst und ESD Protection, EMV mit Designtipps und Filterschaltungen, SMD-Ferrite, EMV- und Effizienzoptimierung von High-Power-DC/DC-Wandlern, Common Mode Chokes und industriellen Funkstandards. So können jeweils neueste Technologietrends in die Entwicklung einfließen oder Herausforderungen im Elektronikdesign der Sonnenwagen Aachen gemeinsam und ganz direkt mit den Experten von Würth Elektronik besprochen werden.

Individuelles Programm

Würth Elektronik führte dann Mitte Dezember ein Intensivseminar für das Formula-Student-Team Greenteam Uni Stuttgart und ein weiteres für das KA-RaceIng-Team der KIT Karlsruhe durch. Hier reichte das Themenspektrum vom EMV-gerechten Design von AC/DC-Wandlern über Bluetooth Low Energy bis hin zu LAN-Übertragern. Ergänzt wurden die technischen Inhalte durch ein Modul zum Thema Neuproduktentwicklung im Bereich New Mobility – von der Idee zur Marktreife. Der Programmpunkt Karrieretipps brachte den Zuhörern unter anderem Ablauf und Inhalte zum erfolgreichen Bewerbungsgespräch sowie Einstiegsmöglichkeiten im Unternehmen näher. Nach positivem Feedback stellte das University Marketing Team der Würth Elektronik eiSos daraufhin kurzerhand ein weiteres Seminar auf die Beine, an dem alle weiteren Formula Student Teams, die Würth Elektronik in Deutschland unterstützt, teilnehmen konnten. Hier war der Teilnehmerkreis größer und die Zuhörer hatten die Möglichkeit, zwischen Themen, die in diversen virtuellen Räumen zeitgleich vorgetragen wurden, zu wählen. Die Seminarreihe war ein voller Erfolg und weckte bereits das Interesse für weitere gemeinsame Seminare.