Wolf-Henning Scheider, CEO von ZF, erläuterte, welch hohe Bedeutung in Zukunft den People-Movern wie dem E.Go Mover zukommt, wobei letzterer „ab 2019 in Serie gehen wird“. Seine Prognose: „Wir erwarten in den nächsten fünf bis sieben Jahren eine Nachfrage von rund 1 Million solcher Fahrzeuge und wollen an diesem Marktwachstum partizipieren.“

ZF CEO Wolf-Henning Scheider: „Wir erwarten in den nächsten fünf bis sieben Jahren eine Nachfrage von rund 1 Million solcher Fahrzeuge und wollen an diesem Marktwachstum partizipieren.“

ZF-CEO Wolf-Henning Scheider: „Wir erwarten in den nächsten fünf bis sieben Jahren eine Nachfrage von rund 1 Million solcher Fahrzeuge und wollen an diesem Marktwachstum partizipieren.“ Alfred Vollmer

Bei derartigen People-Movern handelt es sich um hochautomatisiert bis autonom fahrende, vollelektrisch angetriebene Kleinbusse. Zur Steuerung des E.Go Mover setzt ZF seine Plattform Pro AI ein, die auch zum autonomen Rangieren auf dem Betriebshof zum Einsatz kommt. Seinen autonomen Rangier-Assistenten werde ZF ebenfalls in Serie bringen, erklärt Wolf-Henning Scheider. Rein prinzipiell habe sich ZF auf die Fahnen geschrieben, die intelligente Logistik von morgen mit diversen Lösungen zu formen – getreu dem Motto „Shaping Smart Logistics“, denn „ZF will die Logistik sauber und smart machen“.

Elektrische Antriebsachsen

Wolf-Henning Scheider: „Es gibt keine Nutzfahrzeugklasse, die in den kommenden Jahren nicht mit E-Antrieben von ZF unterwegs sein wird.“

ZF-CEO Wolf-Henning Scheider: „Es gibt keine Nutzfahrzeugklasse, die in den kommenden Jahren nicht mit E-Antrieben von ZF unterwegs sein wird.“ Alfred Vollmer

Zudem sollen die E-Achsen „in diesen Tagen in eine erste große Serienproduktion getreten“. Technische Infos zu den E-Achsen von ZF finden Sie in diesem Beitrag. In Europa, dessen Marktvolumen bei etwa 1400 Bussen pro Jahr liege, sei ZF „mit Abstand Marktführer bei der Lieferung von solchen elektrischen Achsantrieben“ für Busse. Noch dieses Jahr werde ZF bei Evobus mit E-Achsen in Serie gehen, wobei insgesamt schon Aufträge für „mehr als 1000 Elektroportalachsen unseres Typs Axtrax AVE“ bei ZF eingegangen seien. So „werden demnächst in London die roten Doppeldeckerbusse mit elektrischen Achsantrieben von ZF in Serie gehen“.

Scheider weiter: „Es gibt keine Nutzfahrzeugklasse, die in den kommenden Jahren nicht mit E-Antrieben von ZF unterwegs sein wird.“ Dabei erwartet sein Unternehmen ein beachtliches Marktwachstum, denn bei der Elektrifizierung sehe man nur die Spitze des Eisbergs: „Durchaus realistische, von uns erstellte Szenarien gehen davon aus, dass wir 2025 auch im Nutzfahrzeug bis zu 30 Prozent elektrifizierte Antriebe in Europa haben: hybride und rein elektrische.“ Nicht minder stark werde der Anteil automatisierter und autonomer Fahroperationen steigen, zunächst auf abgesperrten Arealen, später auch auf öffentlichen Straßen.

Wolf-Henning Scheider: „In den kommenden Jahren wird ZF mehr als 12 Milliarden Euro allein in die Felder Elektromobilität und automatisches autonomes Fahren investieren – hauptsächlich in Forschung und Entwicklung, aber auch in die Produktion.“

ZF-CEO Wolf-Henning Scheider will elektrifizieren: „In den kommenden Jahren wird ZF mehr als 12 Milliarden Euro allein in die Felder Elektromobilität und automatisches autonomes Fahren investieren – hauptsächlich in Forschung und Entwicklung, aber auch in die Produktion.“ Alfred Vollmer

Hohe Investitionen bei ZF

Auch wenn der ZF-CEO keine genauen Angaben zum exakten Zeitraum macht, nimmt ZF in Zukunft viel Geld in die Hand: „In den kommenden Jahren wird ZF mehr als 12 Milliarden Euro allein in die Felder Elektromobilität und automatisches autonomes Fahren investieren – hauptsächlich in Forschung und Entwicklung, aber auch in die Produktion.“

Impressionen über Elektromobilitätslösungen auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 finden Sie hier.