Die ZVEI-Initiative „Pro Smart Metering“ hat sich zur Aufgabe gemacht, über die Vorteile der neuen intelligenten Zähler zu informieren. Wer dieses Sparpotenzial ausschöpfen möchte, sollte Smart Meter mit der so genannten intelligenten Haustechnik kombinieren: Der Smart Meter kann dann Daten über die Eigenerzeugung von Strom (z. B. Photovoltaik-Anlage), über Energiebezug, Tarifstruktur und anderes liefern. Im so ausgestatteten intelligenten Haus stellt er alle wichtigen Informationen bereit, um ein bedarfsgerechtes und kostenoptimiertes Hausgerätemanagement vorzunehmen. Die notwendige Technologie sei entwickelt, nun solle sie möglichst schnell und umfassend Einzug in die Häuser und Wohnungen finden, fordert Herbert Brunner, Vorsitzender der ZVEI-Fachabteilung Zählung und Systemlösungen. „Intelligente Steuerungs-, Kontroll- und Automatisierungsmodule könnten z. B. die Spülmaschine laufen lassen, wenn Energie gerade günstig angeboten wird. Der Smart Meter eignet sich auch als Signalgeber für die Wärmepumpe: In Zeiten niedriger Tarife könnte sie den Warmwasserspeicher aufladen.“

Noch stehen Smart Meter und Hausautomation am Anfang. „Aber die Investition in diese moderne Technik lohnt sich“, so Brunner. Die Zähler bringen standardisierte Kommunikationsschnittstellen mit, die einen Datenaustausch über Haus-Bus-Systeme ermöglichen. Sie werden damit auch einen kostenoptimierten und energieeffizienten Einsatz von Hausgeräten erlauben wie Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler, Gefrier- und Kühlschrank oder einer Wärmepumpe – vorausgesetzt, diese Geräte können ebenfalls mit dem Home-Automation-System kommunizieren. 594ei0510