ABB Zentrale Mannheim

ABB Zentrale Mannheim ABB

ABB will GE Industrial Solutions in die Division Elektrifizierungsprodukte (EP) integrieren. ABBs Technologien und das Digitalangebot ABB Ability werden mit den komplementären Produkten und dem Marktzugang von GE Industrial Solutions zusammengebracht. Mit der Übernahme erwirbt ABB auch das Recht, die Marke GE langfristig zu nutzen. Der Energie- und Automatisierungstechnikkonzern wird auf das Management-Team von GE Industrial Solutions genauso aufbauen wie auf die Vertriebsmannschaft des Unternehmens. „Mit der Übernahme von GE Industrial Solutions werden wir unsere Position als weltweite Nummer 2 in der Elektrifizierung stärken und unseren Zugang zum attraktiven nordamerikanischen Markt verbessern“, erklärte Ulrich Spiesshofer, CEO von ABB. „Diese Kombination bringt zwei sich ergänzende globale Geschäfte im Bereich der elektrischen Siche-rung und Verteilung zusammen“, sagte John Flannery, CEO von GE.

Fünfjahresplan: 200 Millionen US-Dollar Kostensynergien

Die Transaktion soll sich bereits im ersten Jahr positiv auf den operativen Gewinn je Aktie auswirken. Im fünften Jahr nach Abschluss der Transaktion sollen jährliche Kostensynergien in Höhe von rund 200 Millionen US-Dollar erzielt werden. Als Teil der Transaktion und der angestrebten Wertschaffung haben beide Unternehmen eine langfristige strategische Lieferbeziehung für Produkte von GE Industrial Solutions und ABB-Produkten vereinbart, die GE heute bezieht.

GE Industrial Solutions verfügt über starke Kundenbeziehungen in mehr als 100 Ländern und eine etablierte installierte Basis mit starken Wurzeln in Nordamerika, dem grössten Markt für ABB. GE Industrial Solutions hat seinen Hauptsitz in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia und beschäftigt weltweit rund 13500 Mitarbeitende. 2016 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 2,7 Milliarden US-Dollar, eine operative EBITDA-Marge von rund 8 % und eine operative EBITA-Marge von rund 6 %. (Werte an die Finanzdefinitionen von ABB angepasst)

Aufgrund dieser Transaktion hat ABB entschieden, den Plan für das zuvor angekündigte Aktienrückkaufprogramm übergangsweise auszusetzen.