Auf der diesjährigen Electronica stellt das Unternehmen EA Elektro-Automatik aus Viersen elektronische Lasten als Tischgehäuse vor – in Top oder in Desktop-Ausführung. Die Lasten der Serie EA-EL 9000 DT und EA-EL 9000 T verfügen über Leistungen von 300 bis 1200 W, Spannungen von 80 bis 750 V und Ströme bis 60 A. Beide Serien eignen sich besonders für die Prüfung von Batterien, Brennstoffzellen und Solarpanels.

Elektronische Lasten für Labortische in Top- und in Desktop-Ausführung verarbeiten in kleinen Bauformen Leistungen zwischen 300 und 1200W.

Elektronische Lasten für Labortische in Top- und in Desktop-Ausführung verarbeiten in kleinen Bauformen Leistungen zwischen 300 und 1200W. EA Elektro-Automatik

Die digitale Regelung und Steuerung basiert auf einem 16-Bit-AD/DA-Wandler. Durch die parallele Signalverarbeitung des FPGA führt dies zu einer Signallaufzeit – Messen, Rechnen und Stellen – von weniger als 1µs. Somit können gleichzeitig Strom-, Spannungs-, Leistungs- und Widerstandsmessung mit einer Bandbreite von 1 MHz verarbeitet werden. Die Lasten besitzen eine aktive elektronische Dämpfung des DC Eingangskreises. Diese bewirkt eine hohe Stromstabilität. Damit werden unerwünschte Schwingneigungen verhindert, die durch unbekannte Impedanzen der speisenden Quelle sowie lange Zuleitungskabel entstehen können.

Die Desktop Ausführungen werden über eine Ethernet-, USB- und Analogschnittstelle gesteuert und überwacht. Die T-Modelle verfügen standardmäßig über eine USB Schnittstelle und lassen sich optional mit einer Ethernet- und Analogschnittstelle über einen Plug and Play Slot erweitern. Sämtliche Schnittstellen sowie das HMI sind zum Ausgang galvanisch getrennt ausgeführt.

Alle Geräte lassen sich – vergleichbar einem Smartphone – über das HMI mit einem hochauflösenden TFT-Display und kapazitiven Touchscreen intuitiv bedienen. Das Menü ist mehrsprachig, neben Deutsch und Englisch auch in Chinesisch und Russisch abrufbar.

Die Lasten der Reihe EL 9000 bieten umfangreiche Funktionalitäten: Angefangen bei einem Funktionsgenerator, bei dem viele Kurvenverläufe wie Sinus, Dreieck, Rechteck auf Tastendruck aufgerufen werden können und der leicht zu programmieren ist, über einen Arbiträr-Generator oder eine KFZ-Anlaufkurve nach DIN 40839 bis hin zu einem Batteriemanagementsystem.  Das Batteriesystem ermöglicht Tests unterschiedlicher Batterien und Energiespeicher auf einfache Art und Weise. Dabei können unterschiedliche Parameter wie Entlademodus, -zeiten oder Abschaltkriterien vorgegeben werden. Auch eine MPPT-Funktion zum Testen von Solarpanels ist vorhanden. Des Weiteren lassen sich mit der Sequenzing- und Logging-Funktion programmierte Abläufe von einem USB Stick laden und Prüfdaten aufzeichnen. Somit lassen sich Prüfungen leicht wiederholen und dokumentieren.

Electronica 2016, Halle A2, Stand 219