Im Bild zu sehen Holger Ruban, neuer CEO bei Conrad: Er wird mit Ralph Goedecke und Bernhard Bach die Geschäftsführung bilden.

Im Bild zu sehen Holger Ruban, neuer CEO bei Conrad: Er wird mit Ralph Goedecke und Bernhard Bach die Geschäftsführung bilden. Conrad

Mit dem Wechsel des geschäftsführenden Gesellschafters Werner Conrad an die Spitze des Verwaltungsrates, übernahm Jörn Werner Anfang 2012 den Posten des CEO bei Conrad. Er war der erste externe Manager im Vorsitz der Geschäftsleitung in der über 90-jährigen Firmengeschichte. „Mit Jörn Werner hatten wir zur richtigen Zeit den richtigen Mann an der Führung“, bedankt sich Werner Conrad. „Er hat unser Unternehmen in einer ganz entscheidenden Phase erfolgreich begleitet und es zu einem onlinezentrierten Multi-Channel-Unternehmen mit umstrukturiert“.

Nun übergibt er den Stab plangemäß wieder an ein Conrad „Eigengewächs“: Neuer CEO wird Holger Ruban (44), der zuvor erfolgreich das internationale Geschäft der Conrad Gruppe verantwortet hat. Den Geschäftsbereich von Bernhard Bach übernimmt zum Jahresende eine junge Geschäftsführerin, so dass ein nahtloser Übergang gewährleistet ist. „Ich freue mich ganz besonders, dass wir bald auch in der obersten Führungsriege eine Frau haben werden“, so Conrad. 

Mit der Besetzung der Unternehmensspitze aus dem internen Kreis sendet Conrad ein klares Signal an seine Belegschaft: Karrieremöglichkeiten für die eigenen Mitarbeiter und Führungskräfte bis in die hohen Führungspositionen sind möglich. In diesem Sinne wird das internationale Geschäft der Conrad Gruppe künftig von zwei Geschäftsführern aus den eigenen Reihen geführt: Klaus Mittermayr und James Bell treiben seit dem 1. Mai 2015 die weitere Expansion im Ausland voran.

„Ohne unsere Wurzeln aufzugeben, haben aber im Moment eher die neuen Themen Vorfahrt“, erklärt Conrad. Und so hat der Distributor nicht nur seine Unternehmensführung verändert, sondern auch mit einem Investitionsvolumen von nahezu 100 Millionen Euro in den letzten 36 Monaten die Weiterentwicklung des Unternehmens vorangetrieben. Die Expansion des B2B-Geschäftes und der internationalen Aktivitäten waren ebenso Schwerpunkte wie die Erweiterung der bestehenden Logistik am Standort Wernberg-Köblitz und die Erweiterung des Sortimentes auf über 600.000 Produkte. Neben dem Ausbau der Eigenmarken wie Voltcraft, Toolcraft und Reely arbeitet Conrad seit 2014 mit jungen Unternehmen aus der Maker- und Techstart-Szene zusammen.