„Die Fortführung von CRISP als dauerhaftes nationales Forschungszentrum ist ein großer Erfolg und eine Bestätigung der exzellenten Cybersicherheitsforschung der TU Darmstadt in CYSEC“, sagte Prof. Johannes Buchmann vom Fachbereich Informatik an der TU Darmstadt und Sprecher des Profilbereichs Cybersecurity.

„Die Fortführung von CRISP als dauerhaftes nationales Forschungszentrum ist ein großer Erfolg und eine Bestätigung der exzellenten Cybersicherheitsforschung der TU Darmstadt in CYSEC“, sagte Prof. Johannes Buchmann vom Fachbereich Informatik an der TU Darmstadt und Sprecher des Profilbereichs Cybersecurity. TU Darmstadt

Das neue Zentrum wird die großen Herausforderungen der Cybersicherheitsforschung langfristig und anwendungsorientiert untersuchen. Beispielsweise wird CRISP erforschen, wie man die kritischen Infrastrukturen Deutschlands (Strom, Verkehr usw.) zuverlässig schützt, und wie man IT-Systeme langfristig absichert, selbst angesichts neuer Technologien wie Quantencomputern. CRISP wird fortlaufend, umfassend und vorausschauend die wichtigen, anwendungsorientierten Fragen der Cybersicherheit und der Privatheit identifizieren und in einem bis jetzt einzigartigen Kooperationsmodell von universitärer und außeruniversitärer Forschung angehen. Diese Kooperation ermöglicht Durchgängigkeit von den Grundlagen bis zum Technologietransfer einschließlich Firmengründungen und Interdisziplinarität, die zum Beispiel Informatik, Technik, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Ethik umfasst.

Prof. Johannes Buchmann vom Fachbereich Informatik an der TU Darmstadt und Sprecher des Profilbereichs Cybersecurity (CYSEC) kommentierte: „Seit über 15 Jahren forschen wir an der TU Darmstadt im Bereich Cybersicherheit und Privatheit auf höchstem internationalen Niveau. Wir konnten große Forschungszentren und Projekte an die TU Darmstadt holen.“ Beispiele dafür sind:  das LOEWE-Zentrum CASED, das BMBF-Kompetenzzentrum EC SPRIDE, den Kryptographie-DFG-Sonderforschungsbereich CROSSING, das DFG-Graduiertenkolleg ‚Privatheit und Vertrauen für mobile Nutzer‘ und das Intel Research Institute for Secure Computing. Daraus entstand der Profilbereich CYSEC, in dem heute 33 Fachgebiete aus 8 Fachbereichen der TU Darmstadt interdisziplinär zusammenarbeiten. Buchmann weiter: „Die Fortführung von CRISP als dauerhaftes nationales Forschungszentrum ist ein großer Erfolg und eine Bestätigung der exzellenten Cybersicherheitsforschung der TU Darmstadt in CYSEC.“

Die Arbeiten in Darmstadt reichen von Sicherheitsanalysen zum Beispiel des neuen Personalausweises oder von Internetdiensten über die Entwicklung leicht bedienbarer Kryptographie in der ‚Volksverschlüsselung‘ bis hin zu neuen Verfahren der Kryptographie, die selbst durch Quantencomputer nicht gebrochen werden können. CRISP berät regelmäßig Wirtschaft und öffentliche Verwaltung, gibt Hilfestellungen für Firmengründer und erstellt Gutachten für Politik und Wirtschaft.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) sagten die Unterstützung und Förderung des neuen Zentrums zu.