Durch die globalen und gesellschaftlichen Entwicklungen sehen sich Unternehmen gezwungen, den Sinn ihrer ökonomischen Aktivitäten zu kommunizieren. Auch vor der Automobil- und Elektronikbranche macht die sogenannte Corporate Social Responsibility (CSR) nicht Halt. Damit rückt auch die Verwendung konfliktfreier Materialien und Edelmetalle in den Vordergrund, schließlich wollen die Verbraucher konfliktfreie Elektronikprodukte kaufen. Dass das so ist, ist sicherlich – zumindest in den USA – auch auf den Abschnitt 1502 des „Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act“ zurück zuführen. An diese müssen sich laut Deutschlandfunk bereits 100.000 bis 200.000 europäische Unternehmen halten, weil sie an der amerikanischen Börse registriert sind. Das gelte wohl auch für Fresenius Medical Care und SAP, aber indirekt auch für Bosch als Zulieferer von Toyota. Denn wie die Deutsche Industrie- und Handelskammer 2013 berichtete, mussten bis zum 31. Mai 2014 die US-börsennotierte Unternehmen erstmals die Verwendung sogenannter Konfliktmaterialien offenlegen. Und das betraf auch deutsche Zulieferer. Heißt im Klartext: Da Toyota als Autobauer auch an der US-amerikanischen Börse notiert ist und Bosch als Toyotas Zulieferer fungiert, muss nun auch der Zulieferer aus Deutschland seine Konfliktmaterialien offen legen.

Dodd-Frank Act

Das US-amerikanische Bundesgesetz ist eine Reaktion auf die Finanzmarktkrise von 2007 und hat zur Aufgabe, das Finanzmarktrecht der Vereinigten Staaten umfassend zu ändern. Das Gesetz ist nach dem damaligen Vorsitzenden des Ausschusses für Banken, Wohnungs- und Städtebau des Senats, Chris Dodd, und dem damaligen Vorsitzenden des Ausschusses für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses, Barney Frank, benannt und wurde am 21. Juli 2010 durch die Unterzeichnung von Präsident Barack Obama verabschiedet.

Laut Abschnitt 1502 des Dodd-Frank-Act müssen Unternehmen, die nach dem US-amerikanischen Gesetz über den Handel mit Wertpapieren berichtspflichtig sind, jährlich offenlegen, ob sogenannte „Konfliktmineralien“, die für die Herstellung oder Funktion ihrer Produkte notwendig sind, aus der Demokratischen Republik Kongo (DRC) oder ihren Nachbarstaaten stammen. Unter „Konfliktmineralien“ versteht der Dodd-Frank-Act auch den Rohstoff Tantal, wenn seine Gewinnung und der Handel mit diesem Rohstoff zur Finanzierung oder anderweitigen Unterstützung bewaffneter Gruppen in der DRC oder ihren Nachbarstaaten (Angola, Burundi, Republik Kongo, Ruanda, Sambia, Sudan, Tansania, Uganda, Zentralafrikanische Republik) beitragen.

Die Regelung soll die Finanzierung bewaffneter Gruppen in der DRC durch die Rohstoffgewinnung und den -handel unterbinden. Hintergrund hierfür sind die anhaltenden Konflikte vor allem im Osten der DRC („Great Lakes Region“), die erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die dort lebende Bevölkerung und eine prekäre humanitäre Situation zur Folge haben.

 

Wo bleibt die Moral?

Unternehmen und Verbraucher wollen zwar ethisch-moralisch einwandfrei gefertigte Produkte verwenden, sie wollen aber keinen Aufpreis für die Ware zahlen. Konfliktfreie Materialien kosten nämlich oft mehr, und diese Kosten will wohl kein Hersteller übernehmen. Die Elektronik-Zulieferindustrie befindet sich dabei nach Angaben von Per Loof, CEO des US-amerikanischen Herstellers Kemet Electronics, in einer Zwickmühle: „Verkaufen wir preisgünstige Produkte, die aus moralisch zweifelhaft gewonnenen Materialien bestehen oder verhalten wir uns moralisch korrekt und büßen dafür Umsatz und Gewinn ein?“

Eckdaten

Seit 2010 hat Kemet eine führende Rolle in einem Projekt übernommen, das sich auf die Beschaffung von konfliktfreiem Tantalerz aus dem Kongo konzentriert. Dies führte zu einem der ersten umfassenden, sozial und wirtschaftlich nachhaltigen Beschaffungsmodelle in der Elektronikindustrie im Kongo. Damit ergibt sich eine geschlossene, vertikal integrierte und konfliktfreie Versorgungskette zur Tantal-Beschaffung.

Kemets Einrichtung in Matamoros, Mexico, verarbeitet Tantal-Erz aus der Mine in Kisengo in K-Salz, ein notwendiges Zwischenprodukt. Kemet Blue Powder in Carson City, Nevada, verarbeitet das Material dann in Tantalpulver zur Herstellung von Tantalkondensatoren.

Kemets Einrichtung in Matamoros, Mexico, verarbeitet Tantal-Erz aus der Mine in Kisengo in K-Salz, ein notwendiges Zwischenprodukt. Kemet Blue Powder in Carson City, Nevada, verarbeitet das Material dann in Tantalpulver zur Herstellung von Tantalkondensatoren. Kemet

Moralisch richtig zu handeln, ohne dabei an Gewinn einzubüßen – seinen Plan wollte Kemet 2010 in die Tat umsetzen. Der Hersteller von Tantalkondensatoren steht einem großen Problem gegenüber: Tantal ist ein Metall, das aus dem Erz Coltan gewonnen wird. Allerdings gehört Coltan genauso wie Wolfram, Gold und Zinnerze zu den Konfliktmaterialien. Experten vermuten, dass etwa 80 % der weltweiten Coltan-Vorkommen im Herzen Afrikas unter der Erde lagern – vor allem in der Demokratischen Republik Kongo (DRC). „Leider bestehen dort auch seit Jahren ständige Kämpfe zwischen rivalisierenden Gruppen“, berichtet Loof weiter. „Viele stehlen und verkaufen die natürlichen Ressourcen des Kongo, einschließlich Tantalit, um sich finanzieren – und das unter Menschenrechtsverletzungen und der Terrorisierung der Zivilbevölkerung.“

Um für klare Verhältnisse zu sorgen, kaufte Kemet zunächst einen Tantalpulverhersteller in Nevada (USA) und änderte den Namen in „Kemet Blue Powder Corporation“. „Zudem haben wir eine Verarbeitungsanlage für Tantal-Erz in Matamoros/Mexico errichtet“, berichtet Loof. „Rückblickend waren diese Maßnahmen relativ einfach im Vergleich zu der Suche nach einer konfliktfreien Tantal-Erz-Mine.“

Bluterz im Kongo

Während viele Unternehmen der Elektronikindustrie ihre Geschäfte in dieser Region einstellen, ging Kemet nach Angaben von Per Loof auf Konfrontationskurs: „Ein Rückzug würde die schlimme Situation der Bevölkerung noch weiter verschlechtern. Daher haben wir uns vorgenommen, eine umfassende und nachhaltige Lösung zu entwickeln. Auf der Suche nach Bergbauunternehmen, die als mögliche Partner in Frage kamen, fanden wir das Unternehmen MMR, Mining Mineral Resource, das sich erfolgreich im Kongo engagiert.“

Kemets finanzielles Engagement unterstützte den Bau eines neuen Krankenhauses im Dorf Kisengo. Vor dem Bau bestand die Krankenversorgung nur aus ein paar Hütten mit Strohdächern. MMR engagiert sich für den Kongo und verfügt über Lizenzen der kongolesischen Regierung, Tantal-Erz in der konfliktfreien Provinz Katanga abzubauen. „Ziel war es, eine solide Grundlage für Sicherheit und lang anhaltenden Wohlstand für alle Beteiligten zu schaffen und zu demonstrieren, dass Lösungen, die soziale Nachhaltigkeit und wirtschaftlichen Interessen vereinen, sich nicht gegenseitig ausschließen müssen“, erläutert Per Loof. Kemets Anstrengungen belegen, dass dieser Ansatz erfolgreich ist: Mithilfe von Rückverfolgbarkeitssystemen, die das International Tin Research Institute (ITRI) entwickelte, und andere regionale Initiativen kam das Projekt gut voran.

Nachhaltige Partnerschaft

Kemet wies mit seiner Initiative „Partnerschaft für soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit“ in den ersten zwei Jahren 1,5 Millionen US-Dollar für soziale Nachhaltigkeitsprojekte in der Mine und für das Dorf aus. Mit MMR gründete Kemet auch die gemeinnützige Organisation „Kisengo Foundation“, die das Ziel verfolgt, den Lebensstandard in und um das Dorf Kisengo in der Provinz Katanga zu verbessern. Mittlerweile verzeichne der Ort Verbesserungen, die vor allem „in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen, sanitäre Einrichtungen, Infrastruktur und Freizeitmöglichkeiten sichtbar sind“, berichtet Loof.

2000 LED-Taschenlampen sollen den Schulkindern das Lesen ermöglichen sowie für Sicherheit und Mobilität sorgen.

2000 LED-Taschenlampen sollen den Schulkindern das Lesen ermöglichen sowie für Sicherheit und Mobilität sorgen. Kemet

Zu den Versorgungsgütern, die nach Kisengo gelangen, zählen verschiedene medizinische Güter und Lernmittel, wie zum Beispiel 2000 Duracell-LED-Taschenlampen, um Schulkindern das Lesen zu ermöglichen und für Sicherheit und Mobilität zu sorgen. Der Kauf und die Lieferung der Taschenlampen wurden durch Tansoo in Boca Raton / Florida ermöglicht.

Als Ergebnis der vertikalen Integration ist der Hersteller nun sowohl Vor- als auch nachgelagerter Lieferant. Alle Kemet-Einrichtungen sind nach der Electronic Industry Citizenship Coalition (EICC), der Global e-Sustainability Initiative (GeSI) und somit nach dem Conflict-Free-Smelter-Programm (CFSP) geprüft und validiert. Die EICC prüfte die Einhaltung eines Verhaltenskodexes zur Corporate Social Responsibility. GeSI ist eine internationale strategische Partnerschaft aus IKT-Unternehmen und Industrieverbänden, um Technologien und Verfahren zu fördern, die die wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit unterstützen. Die beiden Organisationen schlossen sich zusammen und gründeten 2010 das CFS-Programm. Momentan erfüllt die vertikal integrierte Lieferkette den Großteil von Kemets Tantal-Bedarf. Der Rest wird über seine Partner bereitgestellt, die ebenfalls EICC/GeSI-CFSP-konform sind.

„Wir gehen davon aus, dass Tantalkondensatoren eine glänzende Zukunft haben“, erklärt Loof. „Tantal bietet von Grund auf die elektrischen Eigenschaften, die es einzigartig machen und in vielen Fällen bessere Kondensatoren ermöglichen als alternative Materialien.“ Die Lieferkette lässt sich relativ einfach steuern. Materialspezialisten entwickeln immer wieder neue Pulverarten, die eine rentable und nachhaltige Lösung für derzeitige und zukünftige Anwendungen ermöglichen.

Politik am Drücker

Es läuft jedoch nicht immer so, wie Kemet es vormacht. Für viele Firmen ist es offensichtlich sehr schwierig, sich an die Richtlinien des Dodd-Frank-Acts zu halten. Nun plant auch die EU, solch ein Gesetz zu verabschieden. Hier befürchtet der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) Probleme für die europäischen Unternehmen. Matthias Wachter, Leiter der Abteilung Sicherheit und Rohstoffe, sagte dazu dem Deutschlandfunk im November 2014: „Die Erfahrungen mit dem amerikanischen Dodd-Frank-Act zeigen, dass es für die Unternehmen wahnsinnig komplex ist, diesen Herkunftsnachweis vom Endprodukt über Hunderte vielleicht Tausende von Zulieferern bis nach unten durchzusetzen, nachzuvollziehen et cetera. Es ist natürlich mit einem zusätzlichen Aufwand verbunden. Es ist durch den Mehraufwand mit mehr Kosten verbunden, was dazu führt, dass die Produkte, die diese Unternehmen herstellen, gegebenenfalls teurer werden.“

Die Verabschiedung des EU-Gesetzes scheint an mehreren Fragen zu scheitern. So streiten die Experten seit Jahren  über eine Definition der Konfliktgebiete. Der Vorschlag der EU sieht alle Konfliktgebiete weltweit vor, der BDI wolle aber der Einfachheit halber eine Fokussierung wie auf die DRC und die Anrainerstaaten, erklärte Matthias Wachter dem Deutschlandfunk,: „weil es eigentlich kein Land und keine Region gibt, wo es einen so engen Zusammenhang gibt zwischen Rohstoffen und Konflikt  – sprich wo die Erträge aus dem Rohstoffgeschäft dazu beitragen, den Konflikt zu befeuern. Also sind wir der Auffassung, es wäre besser, wenn sich der Kommissionsvorschlag auch auf eine Region wie Kongo … konzentrieren würde.“

Darin sieht Power Shift, Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- und Weltwirtschaft e.V., eine große Gefahr, da die Unternehmen dann Rohstoffe aus den gebrandmarkten Gebieten einfach boykottieren und sich in anderen Ländern ihre Rohstoffe besorgen würden: „Im Kongo sind viele Kleinschmelzer und Kleinschürferinnen im Abbau tätig“, erklärte Michael Reckordt, Koordinator des AK Rohstoffe bei Power Shift, dem Deutschlandfunk. „Das heißt, wenn man da anfängt, einen Boykott gegen das Land auszurufen, würde das Land umgangen und die Leute würden ihre Jobs verlieren und damit ihre Lebensgrundlage; das ist so ein bisschen die Herausforderung, warum man da sehr sensibel sein sollte.“ Im Gespräch mit AUTOMOBIL-ELEKTRONIK ergänzte er: „Sorgfaltspflicht heißt nicht: Boykotte von Regionen! Sorgfaltspflicht heißt vielmehr, angemessen zu reagieren, unter Umständen sogar aus Konfliktregionen aus zertifizierten Minen Rohstoffe zu beziehen.“ Der Dodd-Frank-Act ermögliche es allerdings, einzelne Regionen zu umgehen. „Die Produkte sind aber nicht konfliktfrei, wenn sie Rohstoffe enthalten, die in Kolumbien, Myanmar oder Afghanistan Warlords oder Bürgerkriegsgruppen finanzieren“, erläutert Michael Reckordt. „Für Unternehmen existiert weiterhin ein Reputationsrisiko, wenn sie mit diesen Rohstoffen in Verbindung gebracht werden. Die Forderung des BDI ist daher falsch und zeigt ein mangelndes Verständnis von Sorgfaltspflichten.“

Ethisch etwas Gutes tun

Es muss nicht nur um konfliktfreie Materialien gehen. Auch Bosch engagiert sich mit seinen Mitarbeitern für einen gemeinnützigen Zweck: Sie helfen dem Verein „Primavera – Hilfe für Kinder in Not.“ So klären die Mitarbeiter Kinder, Jugendliche und deren Familien über Hygiene, gesunde Ernährung, soziales Verhalten und den Umgang miteinander auf. Vielleicht ermutigen diese Projekte auch andere Hersteller, diesem Beispiel zu folgen. Denn mit einem guten Gewissen, kauft man doch gleich viel lieber ein.

Aktiv werden lohnt sich

Diese Aussagen stehen nicht gerade für den Erfolg des Dood-Frank-Acts. Für gescheitert hält Loof die Bemühungen der US-Regierung dennoch nicht, was er kürzlich in einem Beitrag des Magazins The Hill so begründete: „Und selbst während viele Unternehmen versucht haben, Konfliktmineralien und Supply-Chain-Compliance zu einem zentralen und respektierten Teil ihrer Mission der Corporate Responsibility  zu machen, gibt es diejenigen, die meinen, dass diese Regel nur negative Konsequenzen nach sich ziehe. Diese Kritiker meinen regelmäßig, dass die Menschen in der Demokratischen Republik Kongo geschädigt werden, dass die Käufe von „konfliktfreien“ Mineralstoffen gesunken sind und dass die Unternehmen die Anforderungen einfach nicht erfüllen können (und vielleicht auch nicht sollten). Diese Art von Fehlinformation sorgt nur für Verwirrung auf dem Markt. Ich versichere Ihnen, dass es mehr zu dieser Schilderung gibt – und wir müssen das Gute beachten, zu dem diese Regel für die Wirtschaft und Gesellschaft geführt hat.“

Doch Kemet steht mit seiner neuen Lieferkette auch nicht allein da. Laut Reckordt habe der Dodd-Frank-Act viele Unternehmen angeregt, ihre Lieferketten zu prüfen und eine erste Bewegung in die Diskussion gebracht: „Während die freiwilligen OECD-Regeln von vielen Unternehmen ignoriert worden sind, mussten sie durch den Dodd-Frank-Act aktiv werden.“

Solche Anstrengungen, die soziale Verantwortung in die ökonomischen Abläufe eines Unternehmens zu integrieren, wie es Kemet bereits tut, sind nicht nur ein gutes Verkaufsargument. Noch bevor die US-Börsenaufsicht SEC (United States Securities and Exchange Commission) eine endgültige Entscheidung über den Abschnitt 1502 der Dodd-Frank-Richtlinie veröffentlicht hat, wurden Kemets Anstrengungen bezüglich der vertikalen Integration seiner Tantalkondensatoren von der US-Regierung gelobt. Das Government Accountability Office (GAO) veröffentlichte zudem unter dem Titel „SEC’s Actions and Stakeholder-Developed Initiatives“ (GAO-12-763) einen Bericht über Konfliktmaterialien: Darin erwähnte es Kemets Partnerschaftsinitiative für soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit sowie seine geschlossene Lieferkette zur Beschaffung von Tantal aus der Provinz Katanga positiv. Eine bessere Empfehlung durch eine staatliche Stelle kann sich ein Unternehmen wohl kaum wünschen.

CSR-Preis der Bundesregierung

Vom 1. Mai 2016 bis 15. Juni 2016 können sich Unternehmen, die für soziale und ökologische Verantwortung einstehen, für den CSR-Preis der Bundesregierung bewerben. Damit wird die Bundesregierung bereits zum dritten Mal Unternehmen prämieren, die sich vorbildlich durch ihre nachhaltige Geschäftsführung auszeichnen. Unabhängig von Branche und Größe können sich alle Unternehmen bewerben, die ihre Geschäftstätigkeit nachhaltig gestalten. Neben der Chance mit dem CSR-Preis der Bundesregierung ausgezeichnet zu werden, erhält bei der Teilnahme jedes Unternehmen eine individuelle Analyse seiner bisherigen CSR-Aktivitäten. Damit erwerben alle Teilnehmer eine wertvolle Expertise zur eigenen Einschätzung sowie für die Weiterentwicklung ihrer CSR-Maßnahmen. Sowohl langjährige Nachhaltigkeitsprofis als auch Betriebe mit ersten Leuchtturmprojekten können also von dem Wettbewerb profitieren.