Dr. Björn Eilert, verlässt nach neun Jahren das IPH und welchselt in die Industrie zu Phoenix Contact.

Dr. Björn Eilert, verlässt nach neun Jahren das IPH und welchselt in die Industrie zu Phoenix Contact. IPH

„Der Abschied fällt mir natürlich nicht leicht, da ich in den vergangenen Jahren am IPH viel mitgestaltet habe“, sagt Eilert. „Aber ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung in der Industrie. Ab Oktober führt Benjamin Küster die Abteilung Produktionsautomatisierung am IPH.

Mit neun Mitarbeitern erforscht und entwickelt die Abteilung Produktionsautomatisierung digitale Assistenzsysteme, fahrerlose Transportfahrzeuge, optische Technologien, Messsysteme und vieles mehr. „Unser Ziel ist es, Produktionsprozesse effizienter zu gestalten“, sagt Küster. Deshalb erforschen die Ingenieure nicht nur die Automatisierungstechnik von morgen, sondern beraten Industrieunternehmen auch bei den Herausforderungen von heute – beispielsweise bei der Auswahl der richtigen Lagertechnik oder bei der Einführung von Automatisierungslösungen.

Abteilung wird erweitert

Neuer Abteilungsleiter am IPH: Benjamin Küster (28) steht jetzt an der Spitze der Abteilung Produktionsautomatisierung.

Neuer Abteilungsleiter am IPH: Benjamin Küster (28) steht jetzt an der Spitze der Abteilung Produktionsautomatisierung. Ralf Büchler für das IPH

Als neuer Abteilungsleiter will Küster die Abteilung weiter ausbauen und dabei an die Arbeit seines Vorgängers Dr. Björn Eilert anknüpfen. Dieser hinterlasse „eine sehr gut aufgestellte Abteilung“, sagt Küster. „In den vergangenen Monaten wurden viele neue Forschungsprojekte bewilligt und wir haben etliche Industrieaufträge erhalten. Um all diese Projekte zu bearbeiten, werden wir unsere Personalkapazität erhöhen.“ Bis Ende des Jahres will Küster daher zwei bis drei Mitarbeiter einstellen. Zudem werden unter seiner Führung neue Forschungsfelder erschlossen – etwa die additive Fertigung. Die Weichen dafür sind bereits gestellt: „Im November startet ein neues Forschungsprojekt zum Drucken von elektrotechnischen Bauteilen“, erklärt Küster.