Sicherheit gehört zu den Schlüsselfaktoren für intelligente IoT-Geräte. Denn wenn beispielsweise Hacker die Verbrauchswerte bei Smart-Metern zurücksetzen, um die Energiekosten zu senken, entstehen für den Energieversorger massive Ertragsverluste. Und das ist nur ein relativ harmloses Beispiel. Die Manipulation einer Maschine etwa kann nicht nur zu unproduktiven Ausfallzeiten führen, sondern im schlimmsten Fall sogar die Belegschaft gefährden, falls beispielsweise eine Sicherheits- oder Not-Aus-Schaltung manipuliert wird. IoT-Geräte müssen aber nicht nur vor Manipulationen geschützt werden. Auch der Schutz des geistigen Eigentums ist eine weitere wichtige Aufgabe

Das Gefährdungspotenzial und damit auch die Sicherheitsanforderungen sind gegenüber Geräten, die zuvor nicht mit dem Internet verbunden waren, signifikant gestiegen. Dies gilt nicht nur wegen der Vernetzung, sondern auch wegen den weit verteilten Installationen in hohen Stückzahlen. Die Anzahl der potenziellen Angriffspunkte erhöht sich nämlich immens. Daher ist eine Verbesserung der Schutzfunktionen auch von größter Wichtigkeit.

Die verschärften Sicherheitsmaßnahmen dürfen sich aber nicht nur auf die intelligenten IoT-Geräte beschränken. Sie müssen auch die Cloud-Server und User-Clients umfassen, mit denen Servicemitarbeiter die Zustandsdaten ihrer IoT-angebundenen Geräte, Maschinen und Anlagen abfragen. Zudem gilt es nicht nur sicherzustellen, dass nur eine bestimmte Softwareversion auf den intelligenten IoT-Devices installiert ist, sondern auch, dass die Software nur auf diesem einen Gerät laufen kann. Die Software muss also an das Gerät gebunden sein, damit sie nicht auf einem zweiten, nicht autorisierten Gerät installiert werden kann. Zudem sollte auch erkennbar sein, wer sich beispielsweise über die Cloud in die Applikation einloggt.

Sicherheit im Kern der Applikation

Professionelle Lösungen für das Lizensierungs- und Berechtigungsmanagement, die auf allen IoT-Ebenen installiert werden können, vereinfachen die Sicherheitsfrage bei der Entwicklung enorm. Sie sichern Applikationen gegen unautorisierte Produktnutzung und Distribution und schützen darüber hinaus vor IP-Diebstahl, Manipulation sowie Reverse-Engineering.

Solche Lizensierungs- und Berechtigungsmanagement-Lösungen werden bereits umfassend im kommerziellen IT-Sektor eingesetzt. Hier schützen sie Softwarelizenzen von ERP-Anbieten genauso wie die von Bankautomaten, Streamingportalen und mobile Apps. Lizensierungs- und Berechtigungsmanagement-Lösungen werden zudem auch im Embedded-Segment von Softwareanbietern genutzt, um ihre Tools zu schützen. Es macht also Sinn, ihre Verwendung auch für intelligente IoT-Applikationen zu evaluieren.

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