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Die autarke Kalt-Plasmaquelle PZ2 mit Piezotechnologie ist sowohl für die Oberflächenmodifikation vor dem Kleben, Lackieren, Bedrucken oder Beschichten ausgelegt als auch für die Feinstreinigung und effiziente Keimreduktion geeignet.
Die federnd-gelagerte Pastenführung SPR eliminiert den Spalt zwischen Schablone und Rakel während des Druckprozesses, sodass das bekannte “Herausquellen” von Paste verhindert wird.
Erfolgreiche Übergabe: Ilse und Hans Dominik übergeben die von ihnen gegründete Dico Electronic an Andreas Löhnert (m.) von Löhnert Industriebedarf.

Seit dem Management-Buyout aus Reinhausen Plasma im Jahr 2014 hat Reylon Plasma seine Expertise rundum die atmosphärische Plasma-Technik vertieft und zur Serienreife gebracht: Aus den technischen Plattformen ergibt sich ein umfassender Systembaukasten für die jeweilige Anforderung. Damit wird vom individuellen Handarbeitsplatz, wie etwa dem PZ2-Piezobrush, bis hin zur vollautomatisierten Hochgeschwindigkeitsanlage jede Konfiguration abgedeckt. Die Plasmaprozesse eignen sich sowohl zur Oberflächenaktivierung und der Keimreduzierung als auch für das Print und Labelling. Zudem lassen sich auch Beschichtungs-, Aktivierungs- und Reinigungsprozesse realisieren. Löhnert Industriebedarf vertritt Reylon Plasma seit April 2015.

Von dem amerikanischen Hersteller Transition Automation gibt es eine federnd-gelagerte Pasten-Führung, die hierzulande über Löhnert Industriebedarf erhältlich ist. Das SPR genannte System eliminiert den Spalt zwischen Schablone und Rakel während des Druckprozesses, sodass das bekannte „Herausquellen“ von Paste verhindert wird. Während fest fixierte Pasten-Führungen die Gefahr beinhalten, das Druckergebnis durch Verschiebung des Rakeldruckes negativ zu beeinflussen, wird beim SPR ein konstanter Druck erzeugt, der weder den Rakeldruck verfälscht noch Lotpaste seitlich austreten lässt. Das sanfte Gleiten auf der Schablonenoberseite erzeugt einen gleichmäßigen Pastendamm für die nachfolgenden Druckvorgänge.

Die Übernahme des Distributors Dico Electronic im Jahr 2014 ist nun in trockenen Tüchern: Nicht nur die Rechtsform wurde geändert, sondern auch der Sitz von München nach Schwabach verlegt. Damit will Löhnert einen hohen Kundenservice sicherstellen. Löhnert sieht mit der alten/neuen Dico Electronic eine sinnvolle Ergänzung seines Angebotsspektrums und verspricht sich daraus resultierende Synergien bei der Optimierung von Prozessen und bestehenden Produkten. Seit April 2015 ist die neue Dico Electronic GmbH nun auch gemäß ISO 9001 zertifiziert. Die im Jahr 2005 von Ilse und Hans Dominik gegründete Dico Electronic hatte sich auf zunächst auf Steckverbinder konzentriert und das gesamte Steckverbinder-Programm von Litton/Winchester im Portfolio. Weitere namhafte Lieferanten sowohl für die Löt- und Klebetechnik als auch Hersteller polymerer Schichten auf einer Vielzahl von Trägerwerkstoffen ergänzten das Vertriebsprogramm zudem. Mit der Vertretung der Produkte von Nicomatic aus Frankreich ergänzte der Distributor sein Portfolio um elektro-mechanische Bauteile, hier vor allem die Crimp-Verbinder für Flachbandkabel, Schnappscheiben, Stecker, Baugruppen-Verbinder und auch SMD-LEDs.

SMT Hybrid Packaging 2015: Halle 6, Stand 413