Beim Mini-PC handelt es sich um einen DOS-kompatiblen Rechner auf der Basis eines 386EX-Prozessors von Intel, der dort eingesetzt werden kann, wo geringe Größe und minimaler Strombedarf eine Rolle spielen. Vier serielle und eine bidirektionale, parallele Schnittstelle entsprechen dem PC-Standard und können somit in gewohnter Weise angesprochen werden. Da der PC weder einen eigenen Bildschirm noch eine Tastatur hat, findet die Kommunikation über eine der COM-Schnittstellen – z. B. während der Programmentwicklung – mittels Terminal statt. Unter Verwendung des mitgelieferten Terminalprogramms hat man dabei vom Mini-PC aus vollen Zugriff auf die Massenspeicher des angeschlossenen PCs. Im eigentlichen Betriebseinsatz werden also nur die Geräte angeschlossen, die man für die eigentliche Aufgabe braucht. Platz- und Energieersparnis ergeben sich daraus, dass keine Laufwerke im herkömmlichen Sinne (Floppy-Disk, Festplatten) vorhanden sind, sondern diese im Halbleiter-Speicher (Flash) quasi als virtuelle Laufwerke realisiert sind. Wichtiges Merkmal ist die Möglichkeit, programmgesteuert abzuschalten und gezielt wieder einschalten zu können. Dadurch kann in vielen Anwendungsfällen sehr viel Energie gespart werden. Die Prozessor-Taktfrequenz von 25 MHz ist per Software bis auf 4 MHz reduzierbar.