Freuen sich über die Auszeichnung (v.l.n.r.): Werner Kühl (Umweltreferent der IHK Ulm), Johannes Rehm (Geschäftsführer von Rehm Thermal Systems) und Qualitätsmanager Günter Dieckmann mit der Auszeichnung von Rehm Thermal Systems und Rehm Blechtec.

Freuen sich über die Auszeichnung (v.l.n.r.): Werner Kühl (Umweltreferent der IHK Ulm), Johannes Rehm (Geschäftsführer von Rehm Thermal Systems) und Qualitätsmanager Günter Dieckmann mit der Auszeichnung von Rehm Thermal Systems und Rehm Blechtec.Rehm

Der Hersteller von Reflow-Lötanlagen, Beschichtungs- und Trocknungssystemen sowie die zugehörige Blechbearbeitung aus dem schwäbischen Blaubeuren wurden mit dem Umweltsiegel als Ökoprofit-Betriebe ausgezeichnet. Damit hat die Rehm-Gruppe zentrale Maßnahmen, die den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen fördern und die Umwelt nachweislich entlasten, erfolgreich umgesetzt. „Wir haben es geschafft, unser betriebliches Umwelt- und Energiemanagement innerhalb von nur einem Jahr signifikant zu verbessern. Die Auszeichnung bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, betont Günter Dieckmann, Projektleiter „Ökoprofit“ und Qualitätsmanager von Rehm. Der Fokus des Kooperationsprojektes zwischen der IHK Ulm, IHK Bodensee-Oberschwaben, IWU Neu-Ulm, der Stadt Lindau und der regionalen Wirtschaft liegt besonders auf den Bereichen Energiemanagement, Abfall und Recycling, Arbeitsschutz, Recht und Umweltcontrolling sowie dem bewussten Umgang mit Gefahrstoffen.

Umweltschutz im Detail

Umweltschutz und eine nachhaltige Produktion sind feste Leitmotive bei Rehm. „Mit Rohstoffen von Lieferanten aus der Region fertigen wir Systeme, die sich erfolgreich auf dem Weltmarkt behaupten. Geringer Materialverbrauch und zuverlässiges Recycling der Wertstoffe bei der Herstellung, kurze Transportwege sowie robuste, langlebige, auch nachrüstbare Anlagen mit geringen Energieverbräuchen und minimalen Emissionen sind die Basis unserer Produktphilosophie“, erklärt Günter Dieckmann. Als Beispiel führt er die Reflow-Konvektions-Lötanlage VisionXP+ an: „Damit können Kunden bei ihrer Fertigung beispielsweise bis zu 20 Prozent Energie einsparen und produzieren durchschnittlich 10 t weniger CO2 im Jahr.“ Aber auch im Hinblick auf alle innerbetrieblichen Abläufe hat sich bei Rehm einiges getan. Durch die Installation von LED-Beleuchtungssystemen in den Fertigungshallen, verbesserter Wärmerückgewinnung und Optimierung der Druckluftversorgung ist es laut Dieckmann gelungen, den Stromverbrauch in diesen Bereichen erheblich zu minimieren und die Stromkosten stark zu reduzieren.

Darüber hinaus verbesserten die Umweltspezialisten das Abfallmanagement, indem sie „Karopack“ entwickelten. Das Konzept sieht vor, Altkartonagen zu mehrwegfähigen Polsterkissen weiterzuverarbeiten, die zur Stabilisierung der Ersatzteilpakete beim Transport dienen. Im Ergebnis bietet Rehm seinen Kunden eine CO2-neutrale Verpackung. Zudem konnte Rehm Thermal Systems das Gefahrstoffmanagement optimieren. So suchen die Experten kontinuierlich nach Möglichkeiten, die verwendete Menge an Gefahrstoffen bei der Produktion zu minimieren und weiterhin auf umweltfreundliche Materialien umzusteigen. „Wir setzen alles daran, den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen noch mehr in unsere Arbeitsprozesse zu integrieren. Die Auszeichnung zum Ökoprofit-Betrieb motiviert uns, in diese Richtung weiter zu denken“, betont Günter Dieckmann.