Bildergalerie
Technologiedemonstrator des Verbundprojektes „Leuchtkraft“, gefördert durch die EU (EFRE) und den Freistaat Sachsen.
Schematischer Aufbau des Dickschicht-EL-Stacks auf einer Leiterplatte.
Leuchtende Visitenkarte auf EL-Basis.

Der Aufbau eines Elektrolumineszenz-Stacks weist Ähnlichkeiten mit dem eines Kondensators auf. Zwischen zwei Elektroden sind die eigentliche Leuchtschicht und ein weiterer, elektrisch isolierender Layer untergebracht. Charakteristisch für die Kontaktflächen ist, dass die Deckelektrode eine hinreichende Transparenz aufweist. Die opake Grundelektrode ist integraler Bestandteil des Außenlagenleiterbildes. Der prinzipielle EL-Aufbau ist in Bild 1 dargestellt.

Elektrolumineszenz-Applikationen

Der Licht emittierende Schichtstapel besitzt eine Gesamtdicke von lediglich 0,1 mm. Die Strukturierung lässt sich vorteilhaft über die metallischen Anschlussflächen der Leiterplatte verwirklichen. Dies kann einerseits über die spezifische geometrische Form der betreffenden Pads erfolgen. Zwei ausgewählte Beispiele zeigen Bild 2 und Bild 3. Diese stehen stellvertretend für die Design-Vielfalt der mit einfachen Mitteln realisierbaren Elektrolumineszenz-Anzeigelemente. Eine weitere Möglichkeit zur Strukturierung der Leuchtfläche besteht darin, „Pixel“ einer Matrix gleichartiger Quadrate anzusteuern.

Die Integration von EL-Strukturen in bewährte Schaltungsträger der Elektronik ermöglicht extrem flach ausgeführte Baugruppen für Anzeige- und Beleuchtungsanwendungen. In Zusammenarbeit mit der Design- und Siebdruck Freudenberg GmbH konnten derartige Anzeigeelemente wesentlich lichtstärker und mit deutlich verbesserter Auflösung der geometrischen Strukturen realisiert werden, als dies dem aktuellen Stand der Technik entspricht.

KSG bietet Interessenten eine umfassende Beratung, um die Vorzüge der EL-Technik in neue Produktideen zu unterstützen.