Eine wichtige Investition in die Zukunft plant derzeit die Rampf-Gruppe. Voraussichtlich Anfang 2008 baut das Unternehmen ein neues Werk am Hauptsitz Grafenberg. Mit dem klaren Bekenntnis zum Standort investiert das Unternehmen rund 8 Millionen Euro in die Erweiterung seiner Kapazitäten. Das neue Werk III wird direkt neben das bestehende Werk II in der Robert-Bosch-Straße gebaut. Auf einer Nutzfläche von insgesamt 6.500 m² sind neue Produktions- und Lagerhallen, Technikum- und Schulungsräume, Laboratorien sowie Büros untergebracht. Davon profitieren die Firmen Rampf Holding, Rampf Tooling und Rampf Giessharze.

Mit dem Neubau sichert die und damit das weitere Wachstum. Derzeit arbeiten rund 150 Mitarbeiter dort. Mit der Erweiterung schafft der Hersteller von Reaktionsharzen und deren Applikationstechnologie Platz für 20 weitere Arbeitsplätze. Die Geschäftsführung möchte die Kompetenzzentren in Deutschland weiterhin stärken. „Mit den neuen Räumlichkeiten ist es uns möglich Labor, Produktion und Vertrieb noch enger zu vernetzen. Damit unterstreichen wir unsere Philosophie, dem Kunden maßgeschneiderte Lösungen zu bieten. Und: Wir haben endlich wieder mehr Platz für Auszubildende“, betont Michael Rampf, Geschäftsführer der Rampf-Gruppe. Der Zukunft blickt der 33-Jährige gespannt entgegen.

Neben dem Neubau in Grafenberg – Spatenstich ist nach der Freigabe durchs Landratsamt Anfang 2008 geplant – gibt es weltweit weitere Baustellen. In Wangen bei Göppingen erweitert das Tochterunternehmen Epucret Mineralgusstechnik gerade seine Produktionskapazitäten. Im Januar 2008 wird ein Produktionswerk für Mineralguss in China eröffnet. Und: Bei der Rampf Group, Inc. in den Vereinigten Staaten wird die Fertigung für Reaktionsgießharze aufgebaut, um den nordamerikanischen Markt von Michigan aus noch effizienter bedienen zu können.