Die Festredner der Übergabefeier von Prof. Zühlke und Prof. Ruskowski (v. l.): Prof.  Martin Ruskowski; Prof. Andreas Dengel, Forschungsbereichsleiter DFKI; Prof. Helmut Schmidt, Präsident TU Kaiserslautern; Malu Dreyer, Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz; Prof. Detlef Zühlke; Prof. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender Geschäftsführung DFKI; Prof. Udo Ungeheuer, VDI Präsident; Dr. Rainer Dulger, Präsident Gesamtmetall und  Geschäftsführender Gesellschafter bei Prominent.

Die Festredner der Übergabefeier von Prof. Zühlke und Prof. Ruskowski (v. l.): Prof. Martin Ruskowski; Prof. Andreas Dengel, Forschungsbereichsleiter DFKI; Prof. Helmut Schmidt, Präsident TU Kaiserslautern; Malu Dreyer, Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz; Prof. Detlef Zühlke; Prof. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender Geschäftsführung DFKI; Prof. Udo Ungeheuer, VDI Präsident; Dr. Rainer Dulger, Präsident Gesamtmetall und Geschäftsführender Gesellschafter bei Prominent. SmartFactoryKL/ Alexander Sell

„26 Jahre lang hat Professor Zühlke nicht nur den Mega-Trend Digitalisierung maßgeblich mitgestaltet, sondern auch die Technologie-Region Kaiserslautern und damit den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz vorangebracht“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Der Begriff Industrie 4.0 sei untrennbar mit Professor Zühlke verbunden. Dafür gebühre ihm höchste Anerkennung, so die Ministerpräsidentin vor rund 150 geladenen Gästen und Weggefährten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, die die Übergabe feierlich begangen.

Prof. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäfts­führung des DFKI, betonte, dass „die Arbeit des Kollegen Zühlke am DFKI-Forschungsbereich Innovative Fabriksysteme nicht nur das Internet der Dinge in die Fabrik gebracht hat und die weltweit erste Smart Factory aufgebaut hat, sondern mit seinen wichtigen Beiträgen zu Mensch-Maschine-Interaktion immer den Menschen in den Mittelpunkt gestellt hat.“ VDI-Präsident Prof. Udo Ungeheuer lobte die langjährige ehrenamtliche Mitarbeit Zühlkes im VDI sowie sein Engagement rund um das Ingenieurswesen auf nationaler und internationaler Ebene.

Von 2009 bis zum 31. Mai 2017 leitete Zühlke den Forschungsbereich Innovative Fabriksysteme am DFKI. Als Vorstandsvorsitzender der Technologie-Initiative SmartFactory KL bleibt er bis 2019 erhalten. Zühlke wurde zuletzt auf der Mitgliederversammlung im Mai 2017 für zwei Jahre im Amt bestätigt. Er hat diese Position seit der Gründung der Initiative 2005 inne.

Ruskowski trat am 1. Juni 2017 am neubenannten Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen und Steuerungen (WSKL) der TU Kaiserslautern eine Professur im Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik an. Seine Forschungsschwerpunkte an TU und DFKI sind Industrieroboter als Werkzeugmaschinen, Künstliche Intelligenz in der Automatisierungstechnik sowie neuartige Steuerungskonzepte für die Automatisierung.

Über die Technologie-Initiative SmartFactory KL

Die Technologie-Initiative SmartFactory KL wurde 2005 als gemeinnütziger Verein gegründet, um ein Netzwerk von Akteuren aus Industrie und Forschung zu Industrie 4.0 aufzubauen und darin gemeinschaftliche Projekte durchzuführen. Mit der Idee, das Internet der Dinge auch in die Produktion einzuführen, ist die Vision von Industrie 4.0 entstanden. Durch die aktive Beteiligung ihrer Mitglieder hat die Technologie-Initiative bereits realitätsnahe Lösungen, erste Produkte und gemeinschaftliche Standards in diesem Bereich erarbeitet. Die im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern beheimatete SmartFactory-KL ist eine herstellerunabhängige Demonstrations- und Forschungsplattform, in der innovative Informations- und Kommunikationstechnologien und deren Einsatz in einer realitätsnahen industriellen Produktionsumgebung getestet und weiterentwickelt werden. Die intensive Kooperation zwischen SmartFactory-KL und DFKI ermöglicht den Anschluss an die deutsche IT-Spitzenforschung.