Flexia-BGA-Inspektionssystem liefert scharfe Bilder von Lotperlen unter BGAs, µBGA, CSP und Flip-Chip-Packages bis hin zu 10 Reihen und einem Mindestabstand zur Leiterplatte von 40 µm.

Flexia-BGA-Inspektionssystem liefert scharfe Bilder von Lotperlen unter BGAs, µBGA, CSP und Flip-Chip-Packages bis hin zu 10 Reihen und einem Mindestabstand zur Leiterplatte von 40 µm. TBK

Ein wesentlicher Bestandteil der Beurteilung der Qualität ist die Aufdeckung potenzieller Fehlstellen, die elektrisch zwar als „gut“ getestet werden, die aber bei der praktischen Anwendung und nach einigen Temperaturzyklen zu Ausfällen führen. Für verdeckte Lötverbindungen unter den Chips kommen zur Untersuchung mit optischen Mitteln üblicherweise „Scopes“ zur Anwendung, mit denen es durch große Erfahrung und erheblichem Einsatz von Phantasie möglich wird, einige Reihen der Lötpunkte zu prüfen. Praktischer und vor allem zuverlässiger ist allerdings der Einsatz von Videomikroskopen mit geeigneten Prismenlinsen wie das Flexia von Optilia (Vertrieb: TBK Technisches Büro Kullik). Unter Anwendung von Gegenlicht und einer geeigneten Software zur Darstellung und Analyse der Bildergebnisse, ermöglichen die daraus resultierenden optischen Informationen eine verwertbare Aussage über die Qualität der Lötstellen einzelner Spalten bis hin zur achten respektive zehnten Reihe bei einem Mindestabstand zur Leiterplatte von 40 µm. Bei den BGA Prismenlinsen lässt sich je nach Packdichte zwischen drei verschiedenen Formaten wählen. Das Modell mit kleiner Apertur bietet eine Vergrößerung von 280x auf einem 24-Zoll-Monitor. Hingegen bietet dasModell mit kleinem optischen Kopf (0,8 mm) von nun 1,5 mm eine Vergrößerung von 350x auf einem 24 Zoll großen Monitor.

Das Inspektionssystem ermöglicht dem Anwender, die Form der Lotperlen zu beurteilen, ebenso wie Brückenbildung, überschüssiges Flussmittel, Mikrorisse, Oberflächenfehler und andere Lötfehler auf BGA-Komponenten. Es setzt sich aus dem Flexia-Videomikroskop und einem wählbaren optischen Aufsatz mit Prismenlinse und integrierter LED-Beleuchtung zusammen. Das Videomikroskop beherbergt einen Sensorchip mit einer Auflösung von 5 MPixel, der gestochen scharfe Bilder der zu inspizierenden Bereiche liefert. Zudem lässt sich das Inspektionssystem direkt mit PC oder Laptop verbinden. Die optionale Software Optilia Optipix erlaubt es, gewonnenen Bilder entsprechend zu speichern, zu beschriften, zu vermessen und zu markieren. Ebenfalls optional erhältlich sind ein XY-Tisch, Platinenhalter und Stativ.

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