Die Displays mit High-Bright-Technik zeigen sich selbst bei Sonnenschein im besten Licht.

Die Displays mit High-Bright-Technik zeigen sich selbst bei Sonnenschein im besten Licht.Distec

Viele Digital-Signage-Anwendungen finden sich draußen, also an öffentlichen Plätzen wie Bahnsteigen, auf Schiffen oder in Fußgängerzonen. Displaywände erobern auch taghelle Räume in Geschäften, sie finden Einsatz auf Messen, in Banken oder in Warenhäusern. In allen Fällen müssen die Digital-Signage-Displays hellem Umgebungslicht bis zu direkter Sonneneinstrahlung widerstehen. Gewöhnliche Displays verblassen bei direkter Lichteinwirkung schnell, so dass die Anzeige und damit die Botschaft, die kommuniziert werden soll, kaum noch zu erkennen ist.

Bei hoher Umgebungshelligkeit passt sich das menschliche Auge an und kann Details auf dunklen Anzeigen nicht mehr wahrnehmen. Basierend auf diesem Wissen stellt Distec Displays vor, die mit der High-Bright-Technik ausgerüstet sind. Die sorgt dafür, dass auch unter direkter Sonneneinstrahlung ein brillantes und gut erkennbares Bild entsteht.

Auf einen Blick

Die High-Bright-TFTs, die ihre Helligkeit dem Umgebungslicht durch Dimmen anpassen, eigenen sich gut für den Einsatz in Ladengeschäften, da sie sich auch in Fensternähe installieren lassen: bei Sonnenschein, Schnee, Regen oder Nebel geben sie jederzeit ein brillantes Bild wieder.

Stufenloses Anpassen

Die Lösung ist aber nicht so einfach wie es scheint. Wer einfach nur eine höhere Helligkeit generiert, erlebt erhebliche negative Begleiteffekte: In dunklerem Umgebungslicht blendet ein sehr helles Display das Auge. Dadurch erschwert sich das Ablesen wieder und strengt den Betrachter an. Um die ideale Helligkeit eines Displays herauszufinden, ist es entscheidend, zu wissen, dass sie maßgeblich von dem Umgebungslicht abhängig ist. Die High-Bright-Technik hat daher einen Ambient-Light-Sensor integriert, der in Verbindung mit Prisma-Ansteuerkarten und Smart-LED-Konvertern agiert. Im ersten Schritt misst der Sensor die Umgebungshelligkeit. Im zweiten Schritt dimmt eine Ansteuerkarte die Helligkeit der Displayhintergrundbeleuchtung auf einen Wert zwischen 0 und 100 Prozent. Die Dimmung gewährleistet die gute Ablesbarkeit.

Ein gutes Beispiel für den Einsatz von Digital Signage in öffentlichen Gebäuden.

Ein gutes Beispiel für den Einsatz von Digital Signage in öffentlichen Gebäuden.Panasonic

Die Helligkeit der High-Bright-TFT-Displays fordert durch das Dimmen vom Auge selbst keine Umstellung: alle Details lassen sich gut erkennen. Das ist nicht nur angenehm für das Auge, sondern spart zudem Strom, denn die Hintergrundbeleuchtung arbeitet nicht durchgängig mit voller Auslastung. Bei transflektiven High-Bright-TFT-Displays erhält die Hintergrundbeleuchtung noch weitere Unterstützung, da der Displayhintergrund einen Teil des Umgebungslichts reflektiert.

Gut ausgerüstet

Auf der Viscom in Düsseldorf wird eine breite Palette an Digital Signage-Anwendungen vorgestellt.

Auf der Viscom in Düsseldorf wird eine breite Palette an Digital Signage-Anwendungen vorgestellt.Viscom

Häufig dienen Displays aber nicht nur der Wiedergabe, sondern es ist auch die Option zur Eingabe von Daten erwünscht. Hier verlagert sich der Trend von Tastaturen auf Touch-Funktionalität wie bei Mobiltelefonen. Distec präsentiert daher seine High-Bright-Displays mit resistiven 4-, 5- oder 8-Draht-, PCAP- oder AMR-Touchscreen.

Doch nicht nur bei der Bedienbarkeit punkten die High-Bright-TFTs. Im Gegensatz zu TFT-Displays mit CCFL-Röhren lassen sich die robusten Displays im Temperaturbereich unter dem Gefrierpunkt einsetzen. Einige Modelle arbeiten sogar bis -35 °C, ohne an Helligkeit zu verlieren. Durch diese Eigenschaften eignen sich die Displays auch für den Industrieeinsatz.