In der modernen Fertigung sind die Produktlebenszyklen kurz und die Verbraucher verlangen maßgeschneiderte Lösungen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Hersteller in der Lage sein, Produkte in Losgröße 1 ebenso einfach und kostengünstig herzustellen wie in der Massenfertigung. Produktionsstandorte müssen also so flexibel sein, dass Fertigungslinien kurzfristig verändert oder nachgerüstet werden können. Hersteller wie Omron konzentrieren sich in diesem Zusammenhang auf die Fähigkeit von Robotern und Maschinen, nahtlos zu interagieren. Die problemlose Veränderung von Fertigungsabläufen hilft, wechselnde Losgrößen zu ermöglichen. Außerdem müssen Mitarbeiter keine sich wiederholenden, oft sehr anstrengenden Aufgaben ausführen. Einfache Aufgaben wie der Transport von Materialien können interaktiven Maschinen überlassen werden, die die Bewegungen der Mitarbeiter erkennen und so sicher agieren.

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Autonome intelligente Fahrzeuge sollen den Menschen in seiner Arbeit unterstützen. Daher sind die neuesten mobilen Roboter deutlich flexibler, da sie sich freier bewegen und schneller reagieren können. Auch lassen sie sich leicht neu programmieren. Omron

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Mobile Roboter müssen an verschiedene Arten von Aufgaben angepasst werden können. Omron

breites Spektrum

Die Omron Corporation ist ein führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Automatisierung, dessen Schlüsseltechnologien Sensorik, Steuerung und künstliche Intelligenz sind. Es wurde 1933 gegründet und beschäftigt heute weltweit rund 36.000 Mitarbeiter in 117 Niederlassungen. Die Geschäftsfelder umfassen ein breites Spektrum, das von der Industrieautomatisierung über Elektronikkomponenten bis hin zu Automobilelektronik, sozialen Infrastruktursystemen sowie Lösungen für das Gesundheitswesen und den Schutz der Umwelt reicht.

Fünf Fragen, fünf Antworten

Bei der Auswahl einer derartigen Technologie sollten sich Unternehmen fünf Fragen stellen:

1. Lässt sich der Roboter schnell installieren und anpassen? In den schnelllebigen Märkten von heute sind Installationskosten für Förderbänder zu hoch. Außerdem können sie nur schwer oder gar nicht angepasst werden. Die neuere Alternative der fahrerlosen Transportsysteme (FTS) muss wiederum einen bestimmten Pfad einhalten, der entweder durch die Verlegung von Magneten oder Leitungen auf dem Boden oder durch reflektierende Baken an den Wänden definiert wird. Die neuesten mobilen Roboter oder autonome intelligente Fahrzeuge (Autonomous Intelligent Vehicles) sind zumeist deutlich flexibler, denn sie können sich freier bewegen und lassen sich leicht neu programmieren.

2. Kann der Roboter sicher neben Menschen arbeiten? Ein mobiler Roboter muss außerdem in der gleichen Umgebung wie Menschen arbeiten können. Wurden Roboter bisher eingezäunt und von Menschen ferngehalten, wird heute vermehrt auf ein harmonisches Zusammenspiel geachtet. Daher muss gewährleistet sein, dass ein mobiler Roboter über die fortschrittlichste und am besten geeignete Technologie verfügt, um Menschen sicher auszuweichen. Zudem sollte überprüft werden, ob die mobilen Roboter eines Herstellers den nationalen und internationalen Sicherheitsvorschriften entsprechen.

3. Kann der Roboter kollaborativ in einer Fahrzeugflotte arbeiten? In den meisten Fällen arbeiten mehrere mobile Roboter in einer Fertigungsanlage. Damit sie gut zusammenarbeiten können, ist ein Flottenmanagement-System erforderlich, das jedem Roboter so effizient wie möglich automatisch Aufgaben zuweist. Ein gutes Flottenmanagement hilft, den Nutzen einer Investition zu maximieren. Es minimiert die Anzahl der benötigten Roboter, indem es sie so koordiniert, dass sie sich die Aufgaben teilen. Das Flottenmanagementsystem verwaltet zwei Schlüsselelemente. Zum einen steuert es den Verkehr, damit die mobilen Roboter sich nicht gegenseitig die Wege blockieren oder zu lange warten, bis ein anderer Roboter sie passiert hat. Zum anderen teilt es die Aufgaben auf die produktivste Weise zu. Ein effektives System kann sogar vorhersagen, welcher Roboter in der Nähe verfügbar ist, um die nächste Aufgabe zu übernehmen. Außerdem ist es wichtig, die Zeit zu koordinieren, die jeder Roboter benötigt, um seine Batterie aufzuladen. So wird sichergestellt, dass auch während Spitzenzeiten ein guter Durchfluss aufrechterhalten wird.

  1. 4. Lässt sich der Roboter leicht an spezielle Anforderungen anpassen? Mobile Roboter müssen darüber hinaus an verschiedene Arten von Aufgaben angepasst werden können. Beispielsweise kann ein mobiler Roboter eingesetzt werden, um Gegenstände von einem Abholort an einen Zielort zu transportieren. Möglicherweise muss er sich dann an einen beweglichen Wagen anhängen und diesen von einem Ort zu einem anderen fahren. Wenn der Roboter einen kollaborativen Arm hat, kann er zudem einzelne Gegenstände aufnehmen oder er kann eingesetzt werden, um Gegenstände von einem Förderband aufzunehmen oder darauf abzulegen.
  2. 5. Kann der Roboter zuverlässig weltweit eingesetzt werden? Sobald ein mobiles Robotersystem in einer Anlage erfolgreich implementiert wurde, möchte es der Betreiber möglicherweise auch an anderen Standorten einsetzen. Deshalb ist es sinnvoll, Roboter vor Ort zu kaufen und professionelle Hilfe bei der Implementierung und dem anschließenden technischen Support zu erhalten. Zudem kann der Hersteller eine hilfreiche Rolle spielen, wenn der Anlagenbetreiber seine mobilen Roboter mit anderen Automatisierungsgeräten wie Roboterarmen, Controllern und Switches kombinieren möchte, um eine Gesamtlösung umzusetzen.

Flexibler machen

Klaus Kluger, General Manager Central Eastern Europe bei Omron, kommentiert: „Im Laufe der Zeit hat sich das Gesicht der Fertigung stark verändert – und es ändert sich weiter. Jetzt beginnt gerade eine neue Phase, in der Maschinen immer interaktiver mit Menschen zusammenarbeiten. Unternehmen wie Omron haben die Zukunft der Fertigung im Blick, indem sie Lösungen entwickeln, die eine bessere Zusammenarbeit zwischen Maschinen und Menschen ermöglichen. Die neue Generation mobiler Roboter wird dazu beitragen, Produktionsstandorte durch Fertigungslinien, die schnell an sich verändernde Kundenanforderungen angepasst werden können, flexibler zu machen. Dies wiederum ermöglicht es Herstellern, schneller zu reagieren und produktiver zu arbeiten, kurzum: die Profitabilität zu steigern.“