Da die deutsche Wirtschaft nur mit Innovationen erfolgreich sein kann, betreibt ABB u. a. in Ladenburg bei Mannheim ein Forschungszentrum, in dem die Technologien für die Innovationen der Zukunft erarbeitet werden. Der Fokus liegt dort auf Automationstechnik für Industrieanlagen und Energieversorger. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte Dr. Franz Schmaderer, Leiter des Forschungszentrums in Ladenburg, kürzlich einige der jüngsten Innovationen von ABB. Darunter einen intelligenten Zangenausgleich beim Punktschweißen mit Robotern bei dem ein mechanisches Teil durch eine Softwareoption in der Robotersteuerung ersetzt wird, die eine prozess-synchrone Roboterausgleichsbewegung ermöglicht. Dies führt zu Einsparungen von etwa 3000 € pro Punktschweißsystem.
Der Druckmessumformer 261 gehört zu einer neuen Familie, die durch kompakte Edelstahlgehäuse robust und vielseitig sowie durch unterschiedlichste Prozessanschlüsse einfach zu installieren sind. Die stabile, bewährte Sensortechnik macht sie wartungsfrei. Das Grafikdisplay ermöglicht eine leichte und intuitive Bedienung. Auch für das Niederspannungs-Motor-Control-Center gibt es inzwischen mit dem MNSiS ein System, das sich durch eine große Flexibilität auf Basis einer standardisierten Plattform sowie durch integrierte Sensorik, offene Kommunikation und web-basierte Bedientechnik kennzeichnet.


Um den Standort Ladenburg mit dem Forschungszentrum sowie der ABB Schaltanlagentechnik weiter zu stärken, verlegte das Unternehmen jetzt den Bereich Gleichstromantriebe aus dem 20 km entfernten Lampertheim dorthin. Durch den Umzug wird die Gesamtzahl der ABB-Mitarbeiter in Ladenburg auf rund 600 erhöht. Bei der gemeinsamen Fertigung von Schaltschränken für Schaltanlagen und Antrieben sollen Synergieeffekte genutzt werden.