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GFSK

Abkürzung für: Gaussian Frequency Shift Keying – Frequenzumtastung mit Gaußfilter
Definition: Bei dieser erweiterten Frequenzumtastung ist dem FSK-Modulator ein Gauß-Filter vorgeschaltet. Die steilen Flanken des digitalen Nutzsignals (rechtekförmige Bit-Daten) werden damit flacher, denn die hochfrequenten Anteile des Signals entfallen, was Bandbreite einsapart. Die weiche Frequenzumtastung verursacht allerdings auch vermehrt Intersymbolinterferenzen. Beim Mobilfunkstandard GSM (Global System for Mobile Communications) wandelt das sehr ähnliche GMSK-Verfahren (Gaussian Minimum Shift Keying) die Bitsignale von 3,7 µs breiten Rechtecken in 18,5 µs lange Gauß-Impulse um. Die dadurch teilweise entstehenden Überlagerungen (Intersymbolinterferenz) und daraus resultierenden Fehlinterpretationen benachbarter Bits kann der Demodulator durch Fehlerkorrektur ausgeglichen.
Kategorien: Datentechnik,Signalverarbeitung
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