PFM

Abkürzung für: Pulsfrequenzmodulation
Definition: In der Signalverarbeitung ist die Pulsfrequenzmodulation (PFM) auch bekannt als Pulsdichtemodulation (PDM) oder Deltamodulation  und ist eine Variante der Differential Pulse Code Modulation (DPCM), bei welcher das pulscodierte Signal am Übertragungskanal nur zwei Logikpegel annehmen kann. Das Verfahren überführt einen analogen Signalverlauf in ein Signal, das wie ein Digitalsignal nur zwei diskrete Werte annehmen kann, es ist aber in seinem Impulsabstand stufenlos veränderbar, also nicht zeitdiskret. Je größer das zu konvertierende Eingangssignal, desto mehr Impulse konstanter Dauer werden pro Zeitspanne erzeugt. Mit dem Verfahren verwandt ist die Pulsweitenmodulation (PWM), bei der allerdings die Pulsbreite bei konstanter Frequenz variiert wird. In der Leistungselektronik wird die Pulsfrequenzmodulation zur Steuerung von Schaltreglern und Gleichspannungswandlern verwendet. Der Applikationshinweis AN6608 zum DC/DC-Wandler MAX17503 stellt die drei Betriebsmodi CCM, DCM und PFM mit Signalverlauf anschaulich gegenüber.
Kategorien: Schaltungstechnik,Signalverarbeitung
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