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PSoC

Abkürzung für: Programmable System on Chip
Definition: Als Weiterentwicklung des SoC bietet Cypress Semiconductor seit 2001 PSoCs mit drei verschiedenen 8- und 32-Bit-Mikrocontrollerfamilien auf dem Markt an – mittlerweile auch die auf ARM-Cortex-M3 basierende Generation PSoC 5. Hauptbestandteile des PSoC sind ein Mikrocontroller (MCU) sowie digitale und analoge Funktionsblöcke, welche sich per Konfiguration individuell vom Entwickler mit Peripheriefunktionen belegen lassen. Auch die Pin-Zuordnung ist flexibel in der Gestaltung, sodass das Platinenlayout nicht endgültig spezifiziert sein muss. Die Funktionsblöcke des PSoCs sind kleine, separate Arrays, die bei der Programmentwicklung vorkonfiguriert werden und sich auch während des Betriebs in andere Funktionen umschalten lassen. Die spezielle CapSense-Funktion ermöglicht es auf einfache Weise Tasten, Schieberegler (Slider) oder zweidimensionale Eingabefelder (Touchpad) zu realisieren, wobei die Eingabeelemente lediglich aus Leiterbahnflächen auf der Platine bestehen.
Kategorien: Bauelemente,Entwicklung
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