Zudem soll Apple über 300 Dialog-Ingenieure sowie weitere Mitarbeiter übernehmen, die aktuell bereits unterstützend an der Entwicklung von Apple-Chips mitwirken; dies entspricht ungefähr 16 Prozent von Dialogs Gesamtbelegschaft. Darüber hinaus will der Konzern bestimmte Dialog-Einrichtungen in Livorno (Italien), Swindon (Großbritannien) sowie Nabern und Neuaubing (Deutschland) übernehmen.

Dialog

Das Apple-Hauptgebäude im kalifornischen Cupertino. Daniel L. Lu, Wikipedia, eigenes Werk – CC BY-SA 4.0

Die Transaktion sieht vor, dass Apple 300 Millionen US-Dollar in bar und weitere 300 Millionen US-Dollar in Form einer Vorauszahlung für Dialog-Produkte entrichten soll, die in den nächsten drei Jahren geliefert werden. Dialog hat darüber hinaus eine Vielzahl von Aufträgen zur Entwicklung und Lieferung von Powermanagement-, Audio-Subsystem-, Lade- sowie weiteren Mixed-Signal-ICs von Apple bekommen.

Johny Srouji, Senior Vice President, Hardware Technologies bei Apple äußerte sich wie folgt zu der Vereinbarung: „Unsere Geschäftsbeziehung mit Dialog reicht zurück bis zu den Anfängen des iPhone, und wir freuen uns darauf, diese langjährige Beziehung weiter fortzuführen.“

Mit der Vereinbarung will der Halbleiterhersteller seine Fokussierung auf die Segmente IoT, Mobile, Automotive und Computing & Storage vorantrieben. Mit Power Conversion-, Connectivity-, konfigurierbaren Mixed-Signal-, Audio- und Lade-ICs sollen vorrangig Märkte adressiert werden, die voraussichtlich mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 13 Prozent wachsen werden.

Die Transaktion soll voraussichtlich in der ersten Hälfte 2019 zum Abschluss gebracht werden; sie ist von der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden und weiteren üblichen Abschlussbedingungen abhängig.