Überschüssige Bewegungsenergie lässt sich per Energierückspeisung und -speicherung für automatische Lagersysteme flexibel nutzen.

Überschüssige Bewegungsenergie lässt sich per Energierückspeisung und -speicherung für automatische Lagersysteme flexibel nutzen. (Bild: Kasto)

| von Heyer

Kasto: Die Energie, die in Strom umgewandelt wird, lässt sich in das Netz zurückspeisen. Zusätzlich stattet das Unternehmen seine Automatiklager mit einem integrierten Energiespeicher aus. Dies verbessert die Netzqualität, da die Entnahme aus dem Stromnetz kontinuierlicher stattfindet und so Lastspitzen vermeidet. Betreiber können dadurch mit kleineren Trafostationen planen und arbeiten. Auch bestehende unternehmenseigene Lagersysteme lassen sich nachträglich mit einer Energierückspeisung und -speicherung ausrüsten.

Das Turmlagersystem vom Typ Unitower ist in drei Ausführungen für unterschiedliche Materialien erhältlich, die übereinander lagern. Die Türme nehmen Langgut von 3 400 bis 14 600 mm Länge auf. Das Turmlager ist als Baukastensystem mit einzelnen Modulen konzipiert, wodurch sich auch individuelle Lösungen realisieren lassen. Je nach Ausführung sind mit dem Turm Systemhöhen bis 25 Meter möglich. Das Handling der Ladungsträger übernimmt ein Regalbediengerät mit Lasttraverse. Damit muss nicht das ganze Lager bewegt werden, sondern nur die jeweilige Kassette. Das ermöglicht schnelle Zugriffszeiten und spart Energie. Die frei positionierbaren Ein- und Auslagerstationen lassen sich mit weiterer Fördertechnik oder Bearbeitungsmaschinen kombinieren, um den innerbetrieblichen Materialfluss weiter zu automatisieren.

Logimat 2017: Halle 1, Stand 1J11

(ml)

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