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(Bild: Siemens)

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Roboter-Integration ins TIA Portal heute (links) und morgen: Künftig soll eine einzige Roboter-Bibliothek für unterschiedliche Roboterhersteller und -kinematiken dem Maschinenbauer die Integration in seine Steuerungsarchitektur ­erleichtern. Siemens

Dazu Ralf Michael Franke, vor dem aktuellen Konzernumbau CEO der Business Unit Factory Automation Division Digital Factory: „Die Integration des Roboters in oder an der Maschine erlaubt die Entwicklung innovativer Maschinenkonzepte.“ Mit dem Vordringen der Roboter in und an die Bearbeitungsmaschinen geht zwangsläufig die Notwendigkeit einher, die Robotik- und Handlingfunktionen in die Steuerungstechnik zu integrieren. Die Anbindung der vielen Roboterkinematiken an das TIA-Portal will Siemens durch eine einheitliche Roboterschnittstelle (Unified Interface) erleichtern – für die Maschinenbauer und auch für sich selbst als Steuerungsanbieter. Später soll dem Unified Interface für Roboter auch eine Schnittstelle für die wichtigsten Manipulatoren und Greifertypen folgen.

Erste Ansätze zur Roboterintegration wurden bereits auf der EMO 2017 in Hannover vorgestellt. Zusammen mit dem Roboteranbieter Comau wurde Sinumerik Run MyRobot/DirectControl entwickelt. Damit ist es möglich, Roboter-Kinematiken vollständig in eine CNC zu integrieren. Die Sinumerik steuert den Gelenkarm-Roboter direkt, also ohne separate Robotersteuerung. Was bisher in Kooperation mit Comau umgesetzt wurde, dürfte sich mit dem Unified Interface auch auf andere Roboterkinematiken und -hersteller sowie die Simatic-Steuerungsfamilie übertragen lassen.

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