KI BSI ZF

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Technologieunternehmen ZF haben in den vergangenen Monaten im gemeinsamen Projekt AIMobilityAuditPrep Konzepte und Methoden zur Prüfung der IT-Sicherheit von KI-Systemen in Kraftfahrzeugen erarbeitet. (Bild: kinwun @ AdobeStock)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Technologieunternehmen ZF haben in den vergangen zwölf Monaten im gemeinsamen Projekt AIMobilityAuditPrep Konzepte und Methoden zur Prüfung der IT-Sicherheit von KI-Systemen in Kraftfahrzeugen erarbeitet. Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und bestehenden Standards haben sie 50 technisch relevante Anforderungen an KI-Systeme zusammengestellt, eine erweiterbare Testumgebung für KI-Systeme entwickelt sowie die grundsätzliche Machbarkeit und praktische Umsetzbarkeit der Tests anhand ausgewählter Anwendungsfälle in einer Simulation demonstriert.

Grundlage für internationale Standardisierung

Das Folgeprojekt AIMobilityAudit soll die praktische Umsetzung von Sicherheits-Checks für KI beim automatisierten Fahren vorantreiben. Dabei werden konkrete Prüfkriterien und Handlungsempfehlungen erarbeitet, die künftig u. a. in die Entwicklung von Sicherheitstests für Kraftfahrzeuge einfließen sollen. Bis September 2024 wird das AI Lab von ZF das Projekt in Zusammenarbeit mit dem BSI als Auftraggeber umsetzen. Als weiterer Projektpartner ist die TÜV Informationstechnik (TÜVIT) eingebunden, ein auf IT-Sicherheit spezialisiertes Unternehmen der TÜV Nord Group.

Aufbauend auf den Ergebnissen des Vorprojekts sind die Erprobung und Weiterentwicklung von Anforderungen, Methoden und Werkzeugen an zwei Use Cases geplant. Ziel ist eine modulare technische Richtlinie, die dann etwa als Grundlage für eine internationale Standardisierung beziehungsweise Abstimmung dienen kann, u. a. auf Ebene des UNECE World Forum for Harmonization of Vehicle Regulations.

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