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Auf der SPS/IPC/Drives 2011 in Nürnberg zeigte vom 22. bis 24. November die Automatisierungsbranche ihre Neuigkeiten. Bei einer Rekordverdächtigen Teilnehmerzahl von 1.429 Ausstellern in zwölf Messehallen hatten die Besucher die Qual der Wahl. Gegenüber dem Vorjahr waren dies nochmals mehr (56.321 Fachbesucher). Damit setzte die Messe ein klares positives Zeichen für ihre Zukunft. Auch der parallel zur Messe stattfindende Kongress konnte mit 349 Teilnehmern einen Zuwachs verzeichnen. Drei Tage lang war er Plattform für intensive Diskussionen zwischen Vertretern aus Produktentwicklung und Anwendung. Bei den neu eingeführten Anwendersessions stand der Austausch zwischen Anwendern im Mittelpunkt.

Lob für den Besucherandrang

Drei Tage lang herrschte ein reges Treiben in den Messehallen des Nürnberger Messegeländes, was sich letztlich in den bereits erwähnten Besucherrekord widerspiegelte. Themenschwerpunkte mit einer hohen Aktualität waren wie schon in den vergangen Jahren die Energieeffizienz, Industrial Identification und Safety and Security. Leider konnten die Besucher diese Themen in der Vielzahl der angebotenen Produkte und Lösungen nur schwer ausmachen. Für den geneigten Besucher wäre eine deutlichere Kennzeichnung dieser Schwerpunktthemen sicher hilfreich. Die Begeisterung der Unternehmen jedoch war ungebrochen.

„Unsere Erwartungen werden dahin gehend immer wieder übertroffen, dass wir auf dem Weg zum Systemanbieter immer wieder den richtigen Fokus auf der SPS/IPC/Drives bringen können. Da ist sie für uns die wichtigste Leitmesse geworden. Auch die Kundschaft sieht das so. Die Messe ist die Messe, wo sie ihre Automatisierungslösung realisiert sehen kann,“ schwelgte Hans Sondermann, Geschäftsführer bei SEW-Eurodrive, im Lob. Heinz Eisenbeiß, Director Marketing & Promotion bei Industry Sector von Siemens, schlug in die gleiche Kerbe. „Die Messe ist in Europa für uns die wichtigste Messe zum Thema elektrische Automatisierung. Sie ist die Fachmesse für ein hochqualifiziertes Fachpublikum. Wir haben den Eindruck, es zahlt sich sehr gut aus.“ Roland Bent, Geschäftsführer Marketing und Entwicklung bei Phoenix Contact, hob besonders die Gespräche auf dem Messestand hervor, die tief in die Technik gehen und Problemlösungen intensiv diskutieren. „Die Gespräche sind sehr nah am konkreten Geschäft.“

Kongressthemen greifen Probleme auf

Das Thema ‚Energieeffizienz + Energiemanagement + Condition Monitoring = Produktivität‘ fand auch im Kongressprogramm Einzug. Michael Reichle von Siemens aus Amberg referierte darüber, wie in der Industrie bestehende Anlagen ebenso energetisch optimiert werden können wie die Glühlampe. Die Frage: „Wie könne man eine neue automatisierte Produktionsanlage von Beginn an energiesparend ausgelegen, ohne Produktivität und Flexibilität einzuschränken,“ stellte er seinem Vortrag voran und zeigt dann auf, wie Energieeffizienz, Energiemanagement und Condition Monitoring Hand in Hand die Anlagenproduktivität steigern.

Berührungslose Energie- und Datenübertragung in Bogenoffset-Druckmaschinen überschrieb Dr. Michael Füner von Heidelberger Druckmaschinen seinen Vortrag. Um Rüstzeiten zu reduzieren, hat sich bei neueren Bogenoffset-Druckmaschinen der automatische Druckplatten-Wechsel als Standard etabliert. Dabei können alle Druckwerke gleichzeitig beziehungsweise nicht verwendete auch während des Druckprozesses mit neuen Platten bestückt werden. Auf dem Plattenzylinder wird die korrekte Position der Druckplatte in Umfang und Seitenrichtung von robusten, farb- und schmutzunempfindlichen Sensoren detektiert. Der für die mitrotierenden Sensoren benötigte Energieaufwand von 2 W sowie die Status- und Mess-Signalinformationen werden durch ein induktives Übertragsystem bereit gestellt, bestehend aus einem gestellfesten Primär- und mitrotierenden Sekundärübertrager. Die zu überbrückende Luftspalte beträgt bis zu 3 mm. Weitere Anforderungen an das Übertragsystem sind die Unterbringung in einem kleinen M30-Gehäuse, Öl- und Staubdichtheit sowie die Einhaltung einschlägiger EMV-Standards.

Im Zeitalter des Industrial Ethernet stellen sich auch neue Herausforderungen an die Analyse und Diagnose von industriellen Kommunikationssystemen. Denn bisherige Methoden sind auf Grund der Ethernet-Technologie nicht mehr anwendbar. Im Rahmen seines Beitrags ‚Mobile Netzwerkanalyse in Ethernet basierten Industrienetzen‘ ging Dr. Arndt Lüder von der Otto-von-Guericke Universität, Magdeburg, auf eine Analysemethode ein, die auf Basis verteilter Datensammlung und zentraler Datenauswertung, die sowohl die Spezifika von Industrieprotokollen ausnutzt als auch alle zentralen Analyse- und Diagnoseprobleme für Ethernet basierte Kommunikationssysteme in der industriellen Anwendung löst.

‚Industrial Security – in fünf Schritten zum sicheren Anlagennetzwerk‘ war das Thema von Jochen Koch, Siemens. Eine durchgehende Industrial-Ethernet-Vernetzung bietet viele Vorteile, aber auch einen ernstzunehmenden Nachteil: das Netzwerk und damit die gesamte Anlage wird IT-Sicherheitsrisiken ausgesetzt. Um diese zu eliminieren beziehungsweise zu verringern, wird ein ganzheitliches Sicherheits-Konzept benötigt. Dessen Umsetzung bedarf fünf Schritte hin zu einer sicheren Anlage. Der Vortrag erläuterte organisatorische sowie technische Lösungen und ermöglichte Automatisierern, Netzwerkverantwortlichen und Entscheidern ein tieferes Verständnis des Themas Industrial Security.

Interessant war auch der Vortrag von Dominik Lindemann, Fraunhofer Institut für Produktionstechnologie (IPT) aus Aachen, der die integrierte Steuerungstechnik für die Ultrapräzisionsbearbeitung aufgriff. Am Fraunhofer IPT wurde ein integriertes Steuerungskonzept entwickelt, das basierend auf Standardkomponenten und echtzeitfähiger Buskommunikation die Leistungsfähigkeit aktueller Steuerungen für die Ultrapräzisionsbearbeitung erweitert. Hierzu wurden Sicherheitssteuerung, SPS- und CNC-Funktionalität sowie eine grafische Bedienerschnittstelle auf einer PC-basierten Steuerung implementiert und um eine Sollwertgenerierung sowie die Ansteuerung einer Tauchspule und eines Piezoaktuators für ynamische Zusatzachsen erweitert.

Neu auf- und vorgestellt

Zum 1. Oktober 2011 hat sich außerdem der Siemens-Bereich ‚Industry‘ neu aufgestellt. Auf der Messe stellte das Unternehmen nun die neuen Verantwortlichen Eckard Eberle und Ralf-Michael Franke vor. Anfang des Jahres hatte Peter Löscher den bevorstehenden Umbau des Konzerns angekündigt. Dabei war auch geplant das Industriegeschäft neu zu ordnen. Bislang war der Industry-Bereich in die Divisionen Mobility und Building Technologies unterteilt und wurden jetzt dem Sektor ‚Infrastructure & Cities‘. Die bisherige Division ‚Industry Solutions‘ wurde aufgelöst und zudem die neue Division ‚Customer Services‘ angegliedert.

Der neue Leiter der Business Unit Industrial Automation Systems, Eckard Eberle, kommentierte dieses Vorgehen: „Da die Komplexität der Produkte und Anlagen unserer Kunden kontinuierlich zunimmt, ist und bleibt die IT-basierte Unterstützung der Engineeringprozesse der wichtigste Produktivitätshebel“. Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, IT-Sicherheit in der Industrie als einen kontinuierlichen Prozess zu verstehen, der zusammen mit dem Betreiber einer Anlage definiert und überprüft werden müsse.

Ebenfalls auf der Messe zogen Hans Beckhoff, Geschäftsführer bei Beckhoff, und Elau-Gründer Erwin Fertig ein Resümee des seit einem Jahr laufenden Joint-Ventures Fertig Motors in Sachen Antriebstechnik. Ein ersten greifbaren Ergebniss der Kooperation ist die neue Motorbaureihe AM8000. Dabei handelt es sich um rotativen Synchron-Servomotoren, in Standard- und Edelstahlbauweise. Die Baureihe umfasst sechs verschiedene Motorbaugrößen mit je zwei bis drei Baulängen.

Live von der SPS

Die Redaktion der IEE twitterte live von der SPS. Mit 140 Zeichen ist aber meistens noch nicht alles gesagt. Desgewen wirft die Redaktion noch einmal einen genaueren Blick auf die Produkte und Trends der Aussteller.

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Redaktion IEE

[1] Der Motion Control MP3200iec von Yaskawa steuert bis zu 62 Achsen synchron – entweder mit Getriebeuntersetzung oder elektronischer Kurvenscheibe. Programmiert wird nach IEC61131. Dynamische Bewegungen und somit hohe Taktraten ermöglicht die schnelle Datenkommunikation über die Ethernet-Schnittstelle Mechatrolink III mit Übertragungsraten bis 100 Mbps.

[2] Die neuen Magnetsensoren von IFM Electronic bieten Dichtigkeit in allen Medien. Der Sensor bietet hohe Schaltabstände auch durch nicht magnetisierbare Metalle, Kunststoffe oder Glas hindurch. Der Schaltpunkt ist temperaturstabil und reproduzierbar. Eine gegenseitige Beeinflussung der Sensoren ist außerdem ausgeschlossen. Das lebensmittelechte Ganzmetallgehäuse bietet IP69K bis 100 °C. Durch die zusätzliche Schlag-, Schock- und Vibrationsresistenz ist dieses Modell für viele Einsätze geeignet.

[3] Die neuen Sicherheitsrelais SNO 4083KM von Wieland Electric sind 22,5 mm breit. Relais mit vergleichbaren Funktionen sind bisher größer und entsprechend kostenintensiver. Eine Selbst-diagnose hilft Stillstandszeiten zu verringern und unterstützt einen ökonomischen Maschinenbetrieb. Der Betriebstemperaturbereich des Relais liegt zwischen -25 bis 65 ºC. Die Geräte sind TÜV-geprüft und in sicherheitsgerichteten Anwendungen bis PL e/Kategorie 4 gemäß EN ISO 13849-1 beziehungsweise SILCL 3 gemäß EN 62061 einsetzbar.

[4] Der Servoverstärker AKD PDMM von Kollmorgen bieten SPS- und Motion Control-Funktionalität. Er lässt sich außerdem über die grafische, intuitive Programmierumgebung Pipe Network programmieren. Alternativ stehen die fünf standardisierten IEC-61131-SPS-Sprachen zur Verfügung. Für die Bewegungssteuerung gibt es PLCopen-Motion-Control-Funktionsbausteine. Mit den neuen Drives brauchen die Maschinen laut Hersteller bis zu 20 % weniger Komponenten und bis zu 30 % weniger Platz. Jeder Servoverstärker kann bis zu acht Achsen in 250 μs koordinieren.

[5] SSV präsentierte ein Remote Access Gateway, dass ein sofort nutzbares Anlagenmonitoring per Plug and Play bietet. Als Schnittstellen zu den Datenpunkten einer Anlage dienen dezentrale I/O-Baugruppen mit analogen und digitalen Eingängen, die per Zwei-Draht-Bus mit dem Gateway verbunden sind. Jedem Gateway sind über einen Internet-Server jeweils ein Cloud-Service, Speicherplatz und vorin-stallierte Webseiten für die Datenvisualisierung per PC- und Smartphone-Webbrowser zugeordnet. Sofort nach Inbetriebnahme des Gateways werden die -jeweiligen Datenpunkte periodisch abgefragt und die so gewonnenen Daten an den Cloud-Service im Internet übermittelt. Autorisierte Benutzer können so -jederzeit per Internet auf die aktuellen Anlagen- und Maschinendaten zugreifen.

[6] Anwender können durch das modulare Konzept der neuen Barcodeleser BCL 300i von Leuze Electronic passende Ausstattungsmerkmale auswählen und damit flexible und wirtschaftliche Lösungen umsetzen. Die kompakte Bauform des Barcodelesers ermöglicht das Platzieren nah an der Förderstrecke. Vier optional auch beheizbare Optiken (High-, Medium-, Low- und Ultra-Low-Density) mit großer Tiefenschärfe und weiten Öffnungswinkeln sorgen für zuverlässige Detektion insbesondere bei breiten Förderstrecken. Umlenkspiegel- und Schwenkspiegel-Varianten sowie die Full Code Fragment Technology (Full CRT) für das Lesen beschädigter oder verschmutzter Codes erhöhen die Flexibilität. Die Geräte können außerdem als Ethernet-Switch fungieren.

[7] Die messstoff-berührenden Teile des Drucksensors Impact von Gefran sind laut Hersteller gegenüber herkömmlichen Sensoren bis zu 35 mal robuster. Außerdem verfügt der Sensor über eine schwimmend gelagerte Mechanik. Daher erfüllen sie mit Performance Level c auch die letzte Fassung der Norm EN 1114 über -Sicherheitsanforderungen bei Extrudern. Der Sensor verfügt zusätzlich über eine Selbstdiagnose-Funktion.

[8] Mit dem verschleißfreien CSMS (Contactless Safety Monitoring Switch) von Bernstein lassen sich Reihenschaltungen von bis zu 32 Sensoren mit Performance Level e und Safety Integrity Level 3 realisieren. Neben Sensoren und Betätigern stehen Verbindungs-T-Stücke und vorkonfektionierte Kabel zur Auswahl. Verdrahtungsfehler können nicht vorkommen, da die Steckverbindungen verpolungssicher sind. Neben der Möglichkeit zur Reihenschaltung ohne den PL e zu verlassen, können die Sicherheitssensoren leistungsschaltende Schütze direkt ansteuern und überwachen.

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Redaktion IEE

[9] PI (Profibus & Profinet International) kann ein starkes Wachstum bei Profinet verzeichnen. Eine Hochrechnung der aktuellen Knotenzahlen zeigt, dass Ende dieses Jahres mehr als 4 Millionen Profinet-Geräte im Feld installiert sein werden. Bis 2014 soll sich die Zahl der eingesetzten Profinet-Geräten auf über 10 Millionen erhöhen. Ende 2011 werden außerdem mehr als 40 Millionen Profibus-
Geräte in Industrieanlagen weltweit installiert sein.

[10] Der UMTS-Router von Westermo MRD-350 kommt in einem Hutschienen-Gehäuse und ist mit einem zweifachem, leicht zugänglichem SIM-Kartenslot ausgerüstet. Daten werden nicht nur übertragen, sondern lassen den Router auch Befehle ausführen, beispielsweise E-Mails und SMS verschicken. Sicherheit und Flexibilität bieten die zweite SIM-Karte sowie integrierte Routing-Redundanz-Protokolle wie VRRP (Virtual Router Redundancy Protocol). Sie ermöglichen den Aufbau von Backup-Verbindungen. Mittels HSPA sind Upload-Geschwindigkeiten bis zu 5,7 Mbit/s und im Download von maximal 14,4 Mbit/s möglich. Außerdem besitzt das Gerät zwei 10/100-Ethernet-Switchports mit integriertem DHCP-Server und eine Stateful Packet Inspection Firewall.

[11] Graf-Syteco präsentierte ein Bedien- und Steuergerät, dessen Bedienkonzept auf Touch-Technologie basiert. Das neue Argos D1000 hat mit der DIN-Größe von 96 mal 96 mm die Einbaumaße einer Standard-Skalenanzeige in einer Instrumententafel und eignet sich daher für alle Anwendungen, in denen bisher analoge Skalenanzeigen zum Einsatz kommen. Vier Touch-Tasten mit Status-LED unter der eigentlichen Anzeige stehen für Benutzereingaben zur Verfügung. Durch die Glasoberfläche, ist das Gerät nach IP65 dicht und einfach abwischbar. Ein ARM-Prozessor sorgt für die nötige Leistung. Ausgestattet mit 64 MB RAM, 32 MB Flash, 8 kB FRAM und bis zu 32 GB Massenspeicher lassen sich auch komplexe Steuerungsaufgaben realisieren. Das Gerät bietet außerdem zwei CAN-Schnittstellen, je vier analoge und digitale Eingängen sowie zwei digitale Ausgängen.

[12] Copa-Data zeigte seine HMI/Scada-Software Zenon mit Multitouch-Unterstützung. Durch die Bedienung mit Multitouch steigt die Benutzerfreundlichkeit. Damit verbessert sich auch die Effizienz im Arbeitsalltag. Gleichzeitig sorgt die Multitouch-Technologie für hohe Sicherheit im industriellen Umfeld.

[13] Die TCI-Touchpanels von 3,5 bis 12“ sind mit einem speziellen Microbrowser ausgestattet, der direkt auf preisgünstigen ARM-Rechner abgestimmt ist. Die Systeme arbeiten ohne rechenzeitintensive JVM (Java Virtual Machine). Das ermöglicht den 24-Stunden-Dauereinsatz und kurze Reaktionszeiten im laufenden Betrieb. Der Systemstart ohne Betriebssystem ist schnell. Das System ist ohne Lüfter und Festplatte aufgebaut und daher wartungsfrei. Die Touchpanels können optional auch über PoE (Power over Ethernet) mit Strom versorgt werden. Es gibt zwei Gehäusevarianten: Als Einbaugeräte mit eloxierter Aluminium-Front in Schutzart IP65 oder im robusten Kunststoffgehäuse für die Wand- und Tragarmmontage. Neben Codesys kann der -Microbrowser auch Steuerungen von Siemens, Wago, Beck IPC, Panasonic, Schleicher, Phoenix Contact, Saia Burgess PCD und Beckhoff visualisieren, sofern die Steuerungen einen intergierten Webserver haben.

[14] Kontron veröffentlichte seinen neue Computer-on-Module-Standard für die kommende Low-power-Embedded-Architecture-Platform. Der neue COM-Standard kennzeichnet sich durch einen flach bauenden Formfaktor. Damit erweitert das Unternehmen das COM-Prinzip auf Risc-Architekturen mit skalierbaren, modularen und direkt einsatzfertigen Lösungen. Adlink unterstützt den neuen Standard. Damit erhalten OEMs und Systemintegratoren von Anfang an eine Second-Source für die neu definierten Computer-on-Module.

[15] Die Rittal Überwachungslösung CMC ist in der Version III nun auch für den Einsatz in Schalt- und Steuerungsschränken geeignet. Wichtigste Neuerung ist ein integrierter OPC (OLE for Process Control) Server, der mit zirka 99 % der gängigen Leitstandsysteme kompatibel ist. Neu ist zudem der Wechsel zu seriell verbundenen Sensoren mit CAN-Bussen. Komplett überarbeitet wurde auch das Gehäuse, das nun weniger Platz im Schaltschrank benötigt. Das CMC III PU Compact unterscheidet sich von der Vollversion durch eine geringere Anzahl an Sensoren beziehungsweise CAN-Bus-Anschluss-einheiten und ist ohne SD-Card-Einschub und USB-Anschluss für Speiche12rsticks ausgestattet.

[16] Das Mguard Remote Service Portal von Innominate ist ein Internetdienst ganz im Zeichen des Cloud-Computing-Trends. Das Portal ermöglicht Fernwartung über das Internet mit sicheren VPN-Verbindungen. Außerdem stellte das Unternehmen mit der Mguard Field Line und Mguard Factory Line Geräte für die Netzwerksicherheit in industriellen Ethernet-LANs vor.

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Redaktion IEE

[17] Der Smartreflect von Baumer ist die erste Lichtschranke am Markt, die ohne separaten Reflektor oder Empfänger auskommt. Ihre Stärken spielt die Lichtschranke bei Automatisierungsanwendungen in der Lebensmittelindustrie, im Handling oder der grafischen Industrie aus – und überall dort, wo die Installation eines Reflektors oder eines separaten Empfängers ein Problem darstellt. Es gibt die Lichtschranke im Hygiene- und Washdown-Design mit Schutzart IP69K und dem sogenannten Protect+-Dichtigkeitskonzept, im Standard-Kunststoffgehäuse oder im Miniaturgehäuse mit nur 8 mal 16,2 mal 10,8 mm Abmessungen.

[18] Im Fokus stand für Endress+Hauser in diesem Jahr das Thema Energieeffizienz. Das Unternehmen bietet für ein effizientes Energiemonitoring zuverlässige Messwerte, intelligente Geräte sowie Softwarepakete.

[19] Lenze verbindet seine neuen dezentralen Frequenzumrichter der Reihe Inverter Drives 8400 Motec mit den aktuellen Echtzeit-Ethernet-Netzwerken: Mit steckbaren Schnittstellen für Profinet und Ethercat lassen sich jetzt die drehzahlgesteuerten Antriebe in bestehende performante Kommunikationsnetzwerke integrieren. Die Frequenzumrichter sind vor allem für Aufgaben in räumlich ausgedehnten Anlagen konzipiert, und zwar für dezentrale Antriebslösungen im Leistungsbereich von 0,37 bis 3 kW. Zusammen mit dem Getriebemotor stellt der kompakte Motorumrichter eine mechatronische Einheit dar, die sich aufgrund ihres robusten Aufbaus und der Schutzart IP65 außerhalb des Schaltschranks direkt in der Anlage montieren lässt.