Die Congatec Holding plant bis Ende des Jahres einen Börsengang. Der Embedded-Computing-Spezialist, der stark im Computer-on-Modules-Segment ist, beabsichtigt die Notierung im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse.

Congatec in Deggendorf

Die Congatec Holding will noch in diesem Jahr an die Börse. Congatec

Das Technologieunternehmen will die Erlöse aus dem Börsengang dazu verwenden, die Expansion in den Wachstumsmärkten, insbesondere in Amerika und in der Asien-Pazifik-Region, zu beschleunigen, Innovationen voranzutreiben, Forschung und Entwicklung zu finanzieren, die Softwareentwicklung und das Produktportfolio auszubauen, neue Beschaffungsinitiativen zu starten und strategische Akquisitionen in komplementären Technologiebereichen zu tätigen.

Zwischen 2016 und 2018 hatte Congatec seinen Umsatz mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von circa 20 Prozent gesteigert und erreichte 2018 einen Umsatz von rund 133 Millionen US-Dollar bei einer Steigerung der bereinigten EBITDA-Marge von 5,5 Prozent im Jahr 2016 auf 9,3 Prozent im Jahr 2018. Durch Investitionen in die US-Geschäftspräsenz hat die Region Amerika ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 40 Prozent erzielt und ist hinter EMEA im Jahr 2018 die zweitwichtigste Region des Unternehmens.

Das geplante Angebot an der Frankfurter Wertpapierbörse wird im Wesentlichen aus neu ausgegebenen Stammaktien ohne Nennwert aus einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlage bestehen. Es umfasst zudem ein kleineres Angebot von existierenden Aktien aus dem Besitz von bestehenden Aktionären, um den Streubesitz zu erhöhen und die Marktliquidität zu verbessern. Die Kapitalerhöhung wird voraussichtlich rund 80 Millionen Euro und das Angebot bestehender Aktien rund 10 Millionen Euro betragen.