Eckdaten

Die Entwicklung der Netzgeräte-Serie PS 3000 von EA Elektro-Automatik führt von einfachen, funktionsgerechten Geräten für Schaltungen im Labor oder in der Universität über stufenlos einstellbare Stromregelungen sowie Geräten mit flexibler Ausgangsstufe und Weiteingangsbereich bis hin zur Power Supply mit eingebautem Mikrocontroller.

Der Entwicklungsingenieur sitzt am Labortisch und möchte seine elektronische Schaltung mit Spannung und Strom versorgen. Was er nicht möchte ist, dass seine Elektronik durch Überspannung oder Strom zerstört wird. Sein Ziel ist folglich, die Schaltung nicht nur mit Strom zu versorgen, sondern sie auch zu schützen und zu überwachen. Während er mit der sensiblen Schaltung arbeitet, möchte er außerdem die Werte für Strom und Spannung immer gut im Blick behalten. Dies sind nur zwei Beispiele für die gestiegenen Anforderungen bei Stromversorgungen. Der Leistungselektronik-Hersteller EA Elektro-Automatik entwickelt und fertigt seit 40 Jahren Netzgeräte der Serie PS 3000, die stetig weiterentwickelt wurden. Die neuesten Laborstromversorgungen der Serie PS 3000 C sind ausgestattet mit Mikrocontrollern, zahlreichen Schutzeinstellungen und Schnittstellen sowie einem farbigen 5,2-Zoll-TFT-Display. Dadurch besitzen die Geräte umfangreiche Ausstattungsmerkmale, die sich je nach Anwendungswunsch zusätzlich durch Firmware Updates erweitern lassen.

Die erste Generation

Die Netzgeräte-Serie PS3000 im Wandel der Zeit.

Die Netzgeräte-Serie PS3000 im Wandel der Zeit. EA Elektro-Automatik

Als die Serie PS 3000 im Jahr 1978 erstmals auf den Markt kam, entsprach sie genau den Anforderungen, die der Elektroniker im Labor, der Student an der Universität oder der ambitionierte Hobbyelektroniker zu Hause an ein Netzgerät gestellt hatten: Zum einen eine Stromversorgung bei der die Spannungsregelung von 0 V bis zur maximalen Ausgangsspannung eingestellt werden kann, zum anderen eine Strombegrenzung, die sich in drei Stufen umschalten lässt. Damit konnten die Geräte sowohl eine elektronische Schaltung als auch ein Amateurfunkgerät versorgen. Außer der analogen Anzeige für Spannung und Strom enthielt die erste Generation dieser Serie keine weiteren Funktionen. Die Labornetzgeräte wurden in Leistungsklassen mit 90, 150 und 300 W unterteilt und in zwei Spannungsklassen mit 0 bis 15 V und 0 bis 30 V angeboten. Damals reichte dies für die meisten Anwendungen aus. Doch schon nach wenigen Jahren trugen viele Anwender den Wunsch an das Unternehmen heran, eine Stromregelung zu integrieren, die stufenlos von 0 A bis zum maximalen Strom einstellbar ist. Dies sollte helfen, die Anwendungen besser gegen Überstrom zu schützen. Daraufhin arbeiteten die Ingenieure eine einstellbare Stromregelung und ein Doppelpotentiometer für eine Grob- und Feineinstellung der Spannung in die Serie ein. Auf diese Weise ließ sich die Ausgangsspannung feiner justieren. Das äußere Design blieb darüber hinaus unverändert. Der weitere Fortschritt fand im Inneren statt. Ein integrierter Thermoschalter schützte die Geräte künftig vor Überhitzung. So wurde diese Geräteserie bis Mitte der Neunziger gebaut und erfolgreich vermarktet.

Im Laufe der Jahre hat EA Elektro-Automatik seine Entwicklungsabteilung erweitert

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